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Flusswanderung Travo

Flusswanderung Travo

Der Travo (nicht zu verwechseln mit dem Taravo an der Westküste) ist sehr wasserreich und bildet grosse, tiefe Becken zum Schwimmen und Springen. Die Tour ist lang, kann aber nach dem ersten Drittel, bei den «Trois piscines de Chisa» abgebrochen werden. Abgesehen von dieser bekannten Badestelle ist man in Travo meist allein unterwegs.

 

Möchte man die ganze Flusswanderung unternehmen, benötigt man zwei Fahrzeuge. Steigt man hingegen bei den Trois piscines de Chisa aus, kann man auf der Strasse zurückwandern.

Flusswanderung Travo

Ausrüstung

  • Neoprenanzug, Badehose und T-Shirt
  • Badetuch, Verpflegung, Geldbeutel und Autoschlüssel wasserdicht verpackt
  • allenfalls 10 m Seil (z. B. zum Absichern von Kindern)

 

Anfahrt

Von Solenzara aus fährt man auf der T10 nordwärts, respektive von Aléria/Ghisonaccia aus südwärts. In Travo biegt man auf die D45 ins Landesinnere ab. Hier stellt man den Tageskilometerzähler auf 0. Nach 2.2 km fährt man auf der D645 weiter geradeaus. Bei Kilometer 7.6 überquert man auf der Pont de Gineparu den Travo. Gleich danach liegt auf der linken Seite ein Parkplatz. Hier stellt man das erste Fahrzeug ab.

 

Mit dem zweiten Auto fährt man weiter Richtung Chisa. Bei Kilometer 12.6 kommt man an den beiden Parkplätzen der Trois piscines de Chisa vorbei. Beim zweiten Parkplatz beginnt der Weg hinunter zur Badestelle. Man benötigt hierfür eine Viertelstunde.

 

Schliesslich erreicht man bei Kilometer 14.1 erreicht man die Pont de Bura. Hier ist das Parken schwierig, da nur wenige Fahrzeuge hinpassen. Man sucht sich daher einen Parkplatz ein Stück vor der Brücke oder man fährt etwas hoch Richtung Chisa.

 

Zustieg

Auf der rechten Seite der Pont de Bura steigt man hinunter zum Travo. Mutige können von der Brücke springen. Man springt auf eigene Verantwortung! Ich habe es einmal gemacht und es braucht wirklich Überwindung!

Travo Flusswanderung: Die Tour

Die Flusswanderung ist ohne grosse Schwierigkeiten. Ein Becken folgt auf das nächste. Immer wieder sind kleinere Rutschen und Sprünge möglich. Nach knapp 2 Stunden erreicht man die Badestelle „Les trois piscines de Chisa“. Hier trifft man in der Saison auf viele Badende. Sprünge aus über 20 m Höhe sind möglich. Aber Achtung: Im Sommer 2019 ist hier ein Schweizer beim Springen tödlich verunglückt!

 

Hier muss man sich entscheiden, ob man aussteigen, oder dem Travo weiter folgen möchte. Von hier bis zur Pont de Gineparu benötigt man mindestens 3 weitere Stunden! Wohnt man in der Region, kann man hier aussteigen und an einem anderen Tag den unteren Teil in Angriff nehmen. Wichtig ist auch, dass man das Wetter im Auge behält.

 

Auch auf dem unteren Teil, wo man meist komplett allein ist, findet man weitere sehr grosse Becken. Alles in allem eine sehr lohnende Tour, aber nur, wenn alle konditionell fit sind. Ansonsten zieht sich das letzte Stück sehr in die Länge.

 

Der Rückweg

Man steigt direkt bei der Pont de Gineparu aus.

Canyoning

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