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Leccia Rossa Canyoning

Die Leccia Rossa ist die kleine Schwester der Richiusa (Cardiccia). Im Gegensatz zu dieser ist hier aber selten jemand anzutreffen. Die schöne Schlucht eignet sich hervorragend, um jemanden fürs Canyoning zu begeistern. Einerseits bietet er mehrere Rutschen, andererseits einfache Abseilstellen und tolle, smaragdgrüne Gumpen!

 

Die Leccia Rossa mündet in die Gravona, der man am Schluss der Tour bis zum Ausstieg folgt.

Ausrüstung

  • Neoprenanzug, Helm, übliche Canyoning-Ausrüstung
  • Seil: 2 x 20 m

 

Anfahrt

Von Corte (42 km) aus fährt man über den Col de Vizzavona Richtung Ajaccio. Am Ortseingang von Bocognano biegt man rechts auf eine schmale Strasse nach Busso ab. Danach folgt man den Richiusa-Schildern und stellt das Auto bei der Elektrostation in der Nähe des Gravonaflusses ab. Hier ist in der Hochsaison viel los, doch gehen die Leute fast ausnahmslos in die Richiusa. Im Nachbar-Tal der Leccia Rossa ist kaum etwas los.

 

Zustieg

Man überquert die Gravona und folgt auf der anderen Seite dem Weg durch die Macchia. Nach ein paar Minuten erreicht man die Richiusa. Über die Brücke gelangt man auf die andere Seite. Der Weg ist blau und orange markiert, steigt stark an und führt im Zickzack hoch. Nach einer guten halben Stunde erreicht man ein kleines Plateau. Hier teilt sich der Weg. Links gehts zur Richiusa, rechts zur Leccia-Rossa. Der Weg wird nun schmaler und ist teilweise verwachsen. Einst haben wir ihn mit dem CCT (Canyoning Club Tropica) einmal breiter geschnitten. Vermutlich aber wird er ein Jahr später wieder genauso zugewachsen sein wie vorher… Es ist empfehlenswert, den Weg nicht in kurzen Hosen zu begehen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde steigt man hinunter zum Bach.

Leccia Rossa Canyoning: Die Tour

Die Tour beginnt mit einem regelrechten Rutsch-Festival! Nach einigen Minuten im Bachbett erreicht man schon die erste kleine Rutsche. Bald darauf folgt eine weitere und danach eine der grösseren Sorte. Noch nicht genug? Gleich rutscht man bereits in ein weiteres Becken.

 

Zur Abwechslung folgt die erste Abseilstelle in eine glasklare Gumpe zwischen zwei eng beieinanderstehenden Felswänden. Sie ist rund 10 m hoch. Es lohnt sich nicht das Seil einzupacken, denn man steht gleich an der nächsten, etwa gleich hohen Abseilstelle. Dort ist ein grosse Gesteinsbrocken zwischen den Felsen eingeklemmt.

 

Stellenweise hat sich die Leccia Rossa tief in den Granit gefressen. Es ist schön, durch diese Minischlucht zu gehen. Die nächste Stufe ist flacher und man kann sie bei niedrigem Wasserstand auch ohne Seil überwinden. Es folgen noch mehrere kleine Stufen und schöne Becken.

 

Schliesslich gelangt man zur letzten Abseilstelle, die etwas überhängend ist. Man seilt die 6 m direkt im Wasserfall ab. Auch die nächste grössere Stufe kann man ohne Seil hinunterklettern. 10 Minuten mündet die Leccia Rossa in die Gravona, welcher man flussabwärts folgt.

 

Der Rückweg

Nach rund einer halben Stunde in der Gravona erreicht man die Stelle, an der man den Fluss vom Parkplatz her überquert hat. Hier steigt man wieder aus.

 

Unterkünfte

Am nächsten liegt der Camping Les Eaux Vives direkt an der Gravona. Weitrere Campingplätze findet man bei Ajaccio, beispielsweise den Camping U Prunelli.

Canyoning

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