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Tassi-Undella Canyoning

Tassi-Undella Canyoning

Die kurze, aber steile Kaskaden-Serie von Undella ist zum Abseilen eine wahre Freude, wäre da nur nicht der etwas mühsame Zustieg und Rückweg. Diese ziehen sich enorm in die Länge, obschon gerade der Anstieg landschaftlich schön ist. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zum Meer.

Ausrüstung

  • Neoprenanzug, Helm, übliche Canyoning-Ausrüstung
  • Seil: 2 x 70 m (oder 2 x 50 m, wenn man die grosse Kaskade unterteilt)

 

Anfahrt

Von Ghisonaccia aus fährt man auf der T10 knapp 2 km südwärts bis nach Migliacciaru. Dort biegt man beim Kreisverkehr rechts auf die D244 Richtung Fium’Orbu ab. Nach etwas über 3 km kommt man an einen weiteren Kreisverkehr, wo man auf die D145 Richtung Pietrapola/San Gavino di Fiumorbu abbiegt. Man folgt einer Weile dem Abatesco-Fluss und kommt an eine Verzweigung, wo man rechts hält und auf der D45 weiter dem Flusslauf folgt. Gleich nach der Verzweigung erheben sich auf der linken Strassenseite die Überreste eines eigenartig anmutenden Turms, U Furno genannt.

 

Kurz vor Pietrapola hat man die Wahl: Entweder biegt man links auf die D945 Richtung Ania ab oder man durchquert den Thermal-Ort Pietrapola und fährt auf der D445 nach San Gavino.

 

Variante Ania: Man überquert den Abatesco-Fluss, wonach die Strasse über mehrere enge Kehren ansteigt. Auf der linken Seite liegt ein Friedhof. Schliesslich wird Ania durchquert (enge Rechtskurve im Dorf) und überquert knapp 2 km weiter den Abatesco nochmals. Dort gibt es eine nette Badestelle. Nach weiteren 2 km biegt man scharf links auf die D445 ab, der man bis zu ihrem Ende folgt.

 

Variante San Gavino: Man durchfährt Pietrapola und folgt danach der D445 bis man San Gavino erreicht. An der Verzweigung fährt man nicht nach Isolaccio di Fiumorbo, sondern geradeaus. 600 m weiter stösst man auf die Strasse, die von Ania herkommt, hält hier rechts und fährt auf der D445 bis zu ihrem Ende.

 

Hier hinten im Tal gibt es einen Schiessplatz und auch mehrere Tennisplätze. Um zum Parkplatz zu gelangen fährt man an diesen vorbei, bis es am Wendeplatz nicht mehr weiter geht. Dort stellt man das Auto ab.

 

Zustieg

Vom Parkplatz aus führt eine Brücke über den Macini. Danach macht der Weg einen Rechtsknick und führt Schweine-Land. Die Viecher hatten bei unserem letzten Besuch Hunger und wollten uns erst nicht vorbeilassen.

 

Gleich darauf folgt eine enge Linkskurve, wonach der Weg stetig aufwärtsführt.

 

Nach einer guten Stunde, etwa am Ort des Ausstiegs, wird es steiler und der Weg führt in mehreren Kehren aufwärts. Endlich oben angelangt, geniesst man bei klarem Wetter eine tolle Aussicht übers Abatesco-Tal bis zur Küste. Von hier verläuft der Weg mehr oder weniger horizontal weiter. Hier sucht man sich eine Stelle, wo man sich möglichst ring einen Weg hinunter zum Bach schlagen kann.

Tassi-Undella Canyoning: Die Tour

Von unserem Einstieg aus benötigten wir eine Viertelstunde bis zu den Kaskaden. Die erste davon ist knapp 20 m hoch. Das Seil wird dabei um einen Baum auf der rechten Flussseite gelegt. Gleich darauf folgt die nächste Kaskade, die etwa 30 m hoch ist. Hier findet man auf der rechten Seite zwei Bohrhaken.

 

Es lohnt sich nicht, das Seil einzupacken, denn die nächste Stufe folgt sogleich und auch hier wird das Seil wieder um einen Baum auf der rechten Flussseite gelegt. Diese Abseilstelle liegt mit ihren 24 m von der Höhe her zwischen der ersten und der zweiten. Sie ist auch weniger steil als die ersten beiden.

 

Schliesslich steht man vor der höchsten Kaskade, die sage und schreibe 70 m hoch ist. Es wäre möglich, diese an einem Stück abzuseilen, doch könnte sich das Seil beim Abziehen hängen bleiben. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, in zwei Etappen abzuseilen.

 

Das Seil wird nun nicht mehr auf der rechten, sondern auf der linken Flussseite eingelegt. von hier aus seilt man gut 30 m ab. Dort, direkt über dem Abgrund, gibt es einen Absatz und man legt das zweite Seil ein. Die letzte Person zieht dann das obere Seil ab, knüpft es ans andere und kommt so auch ganz nach unten.

 

Danach folgen noch ein paar kleinere Stufen, die allesamt auf der linken Seite umgangen werden können.

 

Der Rückweg

Nach den letzten Stufen sucht man sich einen Pfad zum Wanderweg, auf dem man hochgestiegen ist. Als wir dort waren, mussten wir uns durch Farn und Brombeerranken schlagen. Hat man den Weg aber erreicht, er liegt nur etwa 100 m links des Baches, geht’s dann zügig vorwärts.

 

Unterkünfte

Siehe Macini Canyoning

Canyoning

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