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Vivaggio Canyoning

Die Vivaggio-Tour ist bekannt durch die Corsica Raid. Die über 300 km lange Strecke legen die Teilnehmer in 5 Tagen und teilweise auch Nächten zurück. Dazu gehören nebst Canyoning im Vivaggio auch Kayak, Mountainbike, Schwimmen und vieles mehr. Insgesamt werden die 300 km in rund 10 verschiedenen Sportarten zurückgelegt.

 

Der Vivaggio bietet einige Rutschen, kleinere Sprünge sowie Abseilstellen von bis zu 40 m.

Ausrüstung

  • Neoprenanzug, Helm, übliche Canyoning-Ausrüstung
  • Seil: 2 x 45 m

 

Anfahrt

Von Bonifacio aus fährt man auf der N196 Richtung Propriano/Ajaccio. Man fährt am Abzweiger nach Figari vorbei und biegt knapp 1.4 km später nach rechts auf die D22 ab. Nach weiteren 3.5 km kommt man an eine Kreuzung, wo man schräg links auf die schmale Strasse nach San Gavino abbiegt. 2 km weiter ist der kleine und sehr schmucke Ort erreicht. Das Auto stellt man am besten an der Strasse am Ortseingang ab.

 

Zustieg

Die Häuser in San Gavino machen einen sehr gepflegten Eindruck. Im Dorfzentrum findet man ein Schild, welches den Weg in den zu den Bergerien von Naseo weist. Man folgt dem Pfad, der stetig ansteigt. Schon bald hat man eine schöne Aussicht aufs weite Tal von Figari, den Flughafen und bei klarem Wetter bis nach Sardinien. Nach 45 Minuten gelangt man zu einer kleinen Natursteinmauer (links des Wegs). Dort biegt man nach rechts ab und verlässt so den Weg Richtung Naseo. Der weitere Wegverlauf ist für korsische Verhältnisse ebenfalls gut ausgetreten. Man hat einen schönen Blick auf den Uomo di Cagna. Nach rund 20 Minuten hat man bereits den Bachlauf erreicht.

Vivaggio Canyoning: Die Tour

Der oberste Teil der Tour ist landschaftlich ganz nett. Man hat einerseits den Uomo di Cagna im Rücken, zudem gelangt man schon schnell zu den ersten kleinen Gumpen, immer den Duft von Kiefern in der Nase. Nach einer halben Stunde erreicht man bereits zwei Rutschen und danach die erste Abseilstelle, die rund 25 m lang, aber nicht senkrecht ist. Nach ein paar weiteren kleinen Stufen folgt ein rund 4 m hoher Sprung und eine tolle Rutsche. Danach wird für eine knapp halbe Stunde wieder ruhiger. Schliesslich das Highlight: Die rund 40 m hohe Kaskade! Das Seil wird um einen Baum auf der rechten Flussseite gelegt. Man sieht nicht bis nach unten und muss demzufolge genügend Seilreserve einplanen. Der grösste Teil der Kaskade ist nicht senkrecht. Erst ganz am Schluss gibt es auf 5 m Höhe eine Kante, danach seilt man freischwebend ins Hüfttiefe Becken ab.

 

Nach zwei, drei kleinen Stufen erreicht man eine knapp 10 m hohe Abseilstelle. Man seilt auf der linken Flussseite ab.

 

Auf dem letzten Teil gibt es keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr. Man kommt an einigen imposanten Felsblöcken vorbei, kann in einige Gumpen hüpfen und muss einige Stufen umklettern. Im untersten Teil trifft man in der Hochsaison auf einige Badetouristen. Rund 1.5 h nach der letzten Abseilstelle ist das Ende der Tour erreicht. Eine Stufe wurde von der Gemeinde notdürftig abgesperrt. Man umklettert diese und ist wenig später beim Ausstieg. Man verlässt den Bach auf der linken Seite.

 

Der Rückweg

Der Rückweg verläuft nahezu horizontal. Anfangs handelt es sich noch um einen Pfad durch die Macchia, bald schon gelangt man dann auf eine Piste, welche an einer Olivenplantage vorbeiführt. Nach knapp 20 Minuten erreicht man den Ort San Gavino.

 

Unterkünfte

Zwei Campingplätze findet man bei Pianotolli-Caldarello: Camping Le Damier und Camping Kévano. Beide sind in der Hochsaison gut gefüllt und manchmal sogar voll. Sollte dies der Fall sein, gibt es in der Nähe noch einen Camping à la ferme, wo einem die Hühner ums Zelt rennen. Der sehr familiäre Platz verfügt über sehr saubere und schöne Sanitäranlagen. Der Platz ist nach Pianottolli-Caldarello (in Richtung Ajaccio) ausgeschildert.

Canyoning

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