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Achtung! Der Zusteig zur Prucaraccia wurde leider 2022 von den Behörden für Privatpersonen gesperrt. Einzig in Begleitung eines Guides darf man sich in das Tal begeben. Die Sperrung gilt mindestens bis und mit 15. September. Das Parken entlang der gelb markierten Strassenabschnitten ist verboten und wird mit Bussen in der Höhe von 135 € geahndet. Aktuell wird täglich kontrolliert!

 

Geht man trotzdem ohne Guide in das Tal, so gibt es nach dem Rückweg eine böse Überraschung! An den Nachmittagen stehen hier Genardmen und büssen jede einzelne Person mit 45 €! Das kann für eine Familie teuer zu stehen kommen. Kommen dann noch die 135 € Parkbusse hinzu, geht das so richtig ins Geld!

 

Schade, denn früher bot die Purcaraccia super Rutschen und wunderschöne smaragdgrüne Becken. Man konnte an einem der unteren Becken baden, oder aber dem Bach aufwärts folgen. Je höher man stieg, desto einsamer wurde es. Die Purcaraccia ist aber immer noch sehr beliebt fürs Canyoning. Wer also die schönen Wasserfälle, Rutschen und Gumpen sehen möchte, bucht eine Canyoning-Tour.

 

Grund für die Sperrung sind mehrere tödliche Unfälle und die grossen Mengen an Müll, die leider von den Touristen jeden Tag liegen gelassen wurden…

 

Geführte Canyoning-Tour in der Purcaraccia

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Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia
Purcaraccia

Anfahrt

Von Solenzara aus fährt man auf der D268 Richtung Col de Bavella. Gleich nach dem Col de Larone folgt eine Haarnadelkurve. Hier stellt man das Auto am Strassenrand ab. Direkt in der Kurve führt ein gut ausgetretener Pfad durch die Macchia ins Tal des Purcaraccia. Achtung: Gesperrt für Privatpersonen bis mindestens 15. September!

Fussweg zur Purcaraccia

Direkt am Scheitelpunkt der Haarnadelkurve führt ein gut ausgetretener Weg (Achtung, bis am 15. September für Privatpersonen gesperrt!) in die Macchia. Man geniesst schöne Blicke auf die grandiosen Bavella-Felsen. Nach 40 Minuten erreicht man das Bachbett. Auf der rechten Seite ragt eine senkrechte Felswand in die Höhe. Man überquert den Bach und steigt auf der gegenüberliegenden Seite hoch. Dort durchquert man einen riesigen Tafoni-Felsen, der uns bei einem heftigen Hagelgewitter schon mal als Unterstand diente. Bald darauf erreicht man das erste Becken. Der Weg führt nun sehr steil nach oben, wo man auf weitere Becken und die ersten Rutschen trifft. Wer Lust hat, steigt auf der linken Flussseite (in Fliessrichtung gesehen) hoch.

 

Achtung: Der Zustieg zur Purcaraccia wird oft unterschätzt. Anfangs macht der Weg einen freundlichen Eindruck, ist breit und liegt im Schatten. Der zweite Teil wird dann aber deutlich steiniger und steiler und einige Kraxelstellen sind dabei. Leider wird die Tour immer wieder massiv unterschätzt und es kommt jedes Jahr zu Unfällen. Wichtig: Gute Ausrüstung (sicher keine Flipflops) und nur mit sportlichen Kindern auf den Weg gehen!

Purcaraccia Zustieg
Purcaraccia Zustieg
Purcaraccia Zustieg
Purcaraccia Zustieg
Purcaraccia Zustieg

Baden in der Purcaraccia

Man erreicht die Badebecken oberhalb der unteren 40-m-Kaskade. Hier ist am meisten los. Wer weiter hoch möchte, überquert den Bach und steigt auf der anderen Seite hoch. Der Weg ist teilweise mit roten Punkten und Steinmännchen markiert. Allerdings gibt es zahlreiche Pfade, die manchmal irgendwo enden und so ist es nicht leicht, den besten Weg aufwärts zu finden. Weiter oben gibt es eine weitere 40-m-Kaskade. Gleich darunter findet man eine schöne Rutsche. Allerdings ist der Aufstieg über die Granitplatten schwierig, da die Steine sehr rutschig sind. Am besten, man bringt ein 20 m langes Seil mit, das jemand oben anbinden kann. So kann man problemlos hochklettern und wieder hinunterrutschen. Oberhalb der oberen 40-m-Kaskade liegen weitere Badebecken mit Rutsche.

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