Überspringen zu Hauptinhalt

Korsikas grosse Töchter und Söhne

Die französische Insel Korsika gilt als eine Perle des Mittelmeers. Nicht umsonst sind Fans der Insel überzeugt: Einmal Korsika, immer Korsika. Das wunderschöne und vielseitige Urlaubsparadies lockt mit zahlreichen Buchten und vielen Sandstränden jedes Jahr unzählige Sonnenhungrige an. Diese Traumdestination im Mittelmeer hat jedoch so viel mehr als nur Erholung zu bieten. Korsika hat in seiner Geschichte einige faszinierende Persönlichkeiten hervorgebracht, die Herausragendes geleistet haben.

Der Herrscher Europas

Napoléon Bonaparte wurde in der Stadt Ajaccio auf Korsika geboren und lebte von 1769 bis 1821. Er bewies schon sehr früh in der französischen Armee sein Talent als Feldherr und stieg während der französischen Revolution rasch auf. Seine erfolgreichen Feldzüge in Ägypten und Italien machten ihn im Land populär. Als General übernahm er im Jahr 1799 nach einem Staatsstreich als Mitglied eines dreiköpfigen Konsulats im Alter von nur 30 Jahren de facto die Macht in Frankreich. Ursprünglich auf zehn Jahre gewählt, ließ sich Napoléon nach zahlreichen innen- und außenpolitischen Erfolgen und einer Volksabstimmung zum Konsul auf Lebenszeit ernennen. Die Zustimmung war so gewaltig, dass auf rund drei Millionen Befürworter unter den französischen Wählern lediglich 1.600 Gegenstimmen trafen. Damit war der erste Schritt zur Wiedereinführung der Monarchie in Frankreich vollzogen, zwei Jahre später war es dann soweit. Napoléon Bonaparte krönte sich am 2. Dezember 1804 selbst zum Kaiser Frankreichs. Lange Zeit schien der neue Kaiser von Frankreich unantastbar. Die Niederlage gegen Russland im Jahr 1812 war jedoch der Anfang vom Ende. Die Schlacht von Paris zwei Jahre später führte zu seiner Absetzung. Er wurde auf die Insel Elba verbannt. Doch Bonaparte konnte sich nicht mit seinem Niedergang abfinden. Er kehrte 1815 nach einem Marsch mit seinen Getreuen auf Paris für hunderte Tage an die Macht zurück, bevor er in der Schlacht von Waterloo endgültig besiegt wurde. Es folgte eine neuerliche Verbannung, diesmal auf die Insel St. Helena. Dort verstarb er 1821.

Foto: Photo by WikiImages, Pixabay CC0 Public Domain

Napoleon Bonaparte

Mediterranes Klima in Napoléons Geburtsstadt geniessen

Wer Abwechslung sucht, der ist in Korsika genau richtig. Relaxen am Strand, oder eine der unzähligen Sportarten, die die Insel ihren Gästen zu bieten hat, füllen die kostbare Urlaubszeit vollständig aus. Nach einem langen Tag im Geburtshaus von Napoléon Bonaparte, das heute ein Museum ist, kann man in Ajaccio, der größten Stadt der Insel, auch am Abend viel erleben. Hier findet man jede Menge Bars und Clubs zum Feiern und Durchtanzen. Die Stadt hat sogar ihr eigenes Casino, das Le Casino d’Ajaccio. Wenn Sie daran interessiert sind, das Casino zu besuchen, ist es besser, sich darüber zu informieren, was Sie drinnen erwartet. Zum Beispiel zeigt der Anbieter Betway ganz einfach die Regeln für die Casinospiele an, bevor man eine Nacht im Le Casino d’Ajaccio genießt. Wer den Tag lieber gemütlich unter freiem Himmel ausklingen lassen möchte, der kann an den zahlreichen weißen Stränden die Sonne beim Untergehen beobachten und so die Atmosphäre der Stadt aufsaugen. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden dazu ein, in mondäner französischer Atmosphäre die kulinarischen Köstlichkeiten Korsikas zu genießen. Begleitet von Musik wird der Abend am Meer so zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Königin von Korsika

Laetitia Casta zählt zu Frankreichs bekanntesten Schauspielerinnen und Models. Sie gilt als ungekrönte Königin von Korsika. Dabei wurde Casta gar nicht auf der Insel geboren, ihr Vater ist jedoch Korse. Während eines Sommerurlaubs wurde die junge Laetitia bereits früh entdeckt und gewann die Wahl zur „Miss Lumio 1993“. Damit begann eine steile Karriere. Die stolzen Korsen wählten die Französin zu ihrer Repräsentantin. In Deutschland wurde Casta durch ihre Rolle im Film „Asterix und Obelix gegen Caesar“ als Schauspielerin bekannt. An der Seite von Gérard Depardieu überzeugte sie weit über die Landesgrenzen von Frankreich hinaus. In der Biografie „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“, spielte sie im Jahr 2010 die französische Filmlegende Brigitte Bardot und erhielt dafür eine Nominierung für den französischen Filmpreis César. Laetitia Casta ist nicht nur Model für die „Mariannen“-Büsten, die Nationalfigur der Französischen Republik, sondern auch Patin des zweiten Fallschirmjägerregiments der Fremdenlegion.

Photo by Georges Biard, CC BY-SA 3.0

Laetitia Casta

Korsika wirkt nach

Neben diesen beiden bekanntesten Persönlichkeiten hat Korsika auch die Kultur entscheidend mitgeprägt. Der Schriftsteller Prosper Merimée schrieb die Novelle „Carmen“, die von Georges Bizet zur gleichnamigen, weltberühmten Oper vertont wurde. Sein Roman „Colomba“ spielt in Korsika, das der Autor zuvor in ausgedehnten Reisen persönlich kennengelernt hatte. Marie-Claude Pietragalla gilt als eine der besten Tänzerinnen der Welt, ihre väterlichen Vorfahren stammen aus Korsika. Die Insel inspiriert bis heute ihre Besucher. Wer sie jemals persönlich besucht hat, kann die Faszination, die sie auf ihre Gäste ausübt, gut verstehen.

An den Anfang scrollen
WordPress PopUp Plugin