Camping Le Bodri

Der Camping Le Bodri liegt wenig ausserhalb von Ile-Rousse. Mit dem Auto fährt man vom Zentrum des Städtchens gerade einmal 5 Minuten. Die Zufahrt ist mit zahlreichen Landesflaggen gekennzeichnet.
Der Eingangsbereich bei der Rezeption ist grosszügig angelegt. So finden auch Fahrer mit Wohnwagen genügend Platz im Wartebereich. Die Zufahrt ist mit einer Schranke gesichert und man bekommt einen Batch. Man kann bis 23 Uhr auf den Platz fahren, danach bleiben die Schranken unten.
Wir wurden freundlich begrüsst. Den Stellplatz konnten wir selbst aussuchen. Wir liessen das Wohnwagengespann draussen stehen und erkundeten den Platz zu Fuss. Im oberen Teil, der sich den Hügel hinaufzieht, findet man grosse Stellplätze im Schatten hoher Bäume. Der untere Teil, der vor einigen Jahren neu angelegt wurde, ist mehr der Sonne ausgesetzt. Dafür ist es von dort viel näher bis zum Strand. Wir entschieden uns für einen Platz im unteren Bereich.
Die Sanitäranlagen, von denen es auf dem Platz sechs Stück gibt, sind nach Geschlecht getrennt. Die Duschen und Toiletten waren während unseres Aufenthalts stehts sauber.
Auf dem Camping Le Bodri gibt es einen Einkaufsladen, ein Restaurant, einen Tennisplatz, einen Spielplatz und einen Sportplatz. Es können Kühlfächer gemietet werden.
Der Zug hält direkt vor dem Campingplatz. Damit fährt man entweder Richtung Ile-Rousse, Corte, Bastia oder Ajaccio oder in die andere Richtung bis nach Calvi.
Um zum Strand von Bodri zu gelangen, geht man unter der Bahnstrecke durch. Dort findet man eine Snackbude. Der Strand ist sehr schön. Geht man Richtung Westen der Küste entlang, kommt man zum noch schöneren Strand von Giunchetu.
Vom Strand von Bodri führt ein Wanderweg entlang der Küste bis nach Ile-Rousse. Das letzte Stück folgt der Weg der Bahnstrecke. Man benötigt rund 40 Minuten.
Wir können den Camping Le Bodri sehr empfehlen und es war sicher nicht unser letzter Aufenthalt hier.
Bewertung von Martin Lendi
Aufenthalt im Juli 2026 | VW T6 + 7,5 m Wohnwagen | mit Kindern und Hund
Eigentlich wollten wir Camping Bodri bereits zwei Jahre zuvor besuchen, damals hatte es nicht gepasst. Ein guter Bekannter war 2025 dort und sehr zufrieden. Entsprechend freuten wir uns auf unseren Aufenthalt im Juli 2026.
Vorsichtig formuliert: Camping Bodri und wir – das wird wohl keine große Freundschaft.
Der Platz ist stark parzelliert. Hohe Büsche sorgen teils für eine gute Abgrenzung, aber viel Privatsphäre zwischen den Stellplätzen gibt es nicht. Der Bewuchs nimmt aber gleichzeitig fast überall die Sicht. Wir hatten uns den Platz insgesamt etwas offener und mit mehr Blick Richtung Meer vorgestellt. Auch der Schatten ist je nach Stellplatz sehr unterschiedlich. In der ersten Reihe gibt es einige Plätze, von denen aus man zumindest teilweise das Meer sehen kann; diese waren während unseres Aufenthalts allerdings alle belegt.
Es gilt freie Platzwahl. Unser ausgesuchter Stellplatz war mit unserem 7,5 m langen Wohnwagen bereits ziemlich gut ausgefüllt. Völlig unkompliziert konnten wir deshalb zu einem fairen Preis einen zweiten Stellplatz für unseren VW T6 dazubuchen. Überhaupt haben wir die Mitarbeiter als ausgesprochen freundlich und hilfsbereit erlebt.
Der etwa 200 bis 300 Meter entfernte Strand von Bodri ist wirklich wunderschön: klares Wasser, heller Sand, links und rechts der Bucht gute Schnorchel- und Wandermöglichkeiten und eine tolle Kulisse. Im Juli war er allerdings auch entsprechend voll. Wirklich voll. Wichtig für Hundebesitzer: Hunde sind am Strand nicht erlaubt. Das hatten wir vor unserer Reise selbst nicht gründlich genug recherchiert und würden anderen Reisenden mit Hund empfehlen, diesen Punkt bei der Planung unbedingt zu berücksichtigen.
Weniger schön war der Zustand am Strand: Bereits an unserem ersten Tag war der eine Abfallbehälter überfüllt. In den folgenden Tagen wurde der Müllberg immer größer. Das passte für uns überhaupt nicht zu diesem ansonsten wunderschönen Strand.
Eine Besonderheit von Bodri ist die korsische Küstenbahn. Die Bahnstrecke verläuft unmittelbar am Campingplatz vorbei und eine Haltestelle befindet sich praktisch direkt vor der Tür. Dass der Zug morgens auch als Wecker funktioniert, gehört hier einfach dazu. Dafür kann das Auto stehen bleiben und man erreicht beispielsweise Île-Rousse oder Calvi bequem mit der Bahn. Als Ausgangspunkt zur Erkundung der Balagne ist die Lage des Campingplatzes wirklich hervorragend.
Unser größtes Problem war jedoch ein anderes – und deshalb empfehlen wir dringend, vor der Stellplatzwahl einen Blick auf den Platzplan zu werfen.
Direkt am Hauptweg zum Strand befindet sich die als „Camper Service“ ausgewiesene Schwarzwasser-Entsorgungsstation für Wohnmobile. Während unseres Aufenthalts wurde sie allerdings auch von zahlreichen anderen Campern zur Entleerung ihrer Kassettentoiletten genutzt. Unser Stellplatz lag etwa vier Reihen oberhalb dieser Station.
Der Geruch der Entsorgungsstation war während unseres Aufenthalts tagsüber wie nachts deutlich wahrnehmbar und unmittelbar nach einer Entleerung besonders intensiv. Bei der vorherrschenden Windrichtung vom Meer wurde der Geruch offenbar in Richtung der darüberliegenden Stellplätze getragen.
Für uns war die Belastung schließlich so stark, dass wir am Morgen des dritten Tages vorzeitig abgereist sind.
Aus unserer Sicht ist der Standort dieser Schwarzwasserentsorgung unmittelbar am zentralen Weg zum Strand und unterhalb der Stellplatzbereiche äußerst unglücklich gewählt. Unser dringender Tipp: Bei der freien Platzwahl vorher auf dem Lageplan nach der „Camper Service“-Station schauen und einen Stellplatz mit ausreichend Abstand wählen.
Das von uns genutzte Sanitärgebäude lag nur wenige Meter entfernt und war während unseres Aufenthalts ordentlich und gepflegt.
Unser Fazit: Camping Bodri hat durchaus viel zu bieten: einen wirklich wunderschönen Strand, sehr freundliche Mitarbeiter, freie Platzwahl und mit der unmittelbar erreichbaren Küstenbahn einen hervorragenden Ausgangspunkt für Calvi, Île-Rousse und die Balagne.
Für Reisende mit Hund ist allerdings das Hundeverbot am Strand wichtig. Und für uns persönlich wurde die Geruchsbelastung durch die Schwarzwasserentsorgung zum entscheidenden Problem.
Vielleicht hatten wir einfach Pech mit unserem Stellplatz, den sommerlichen Temperaturen und der Windrichtung. Wir können deshalb nicht beurteilen, ob dieses Problem an anderen Tagen oder auf weiter entfernten Stellplätzen ebenfalls besteht. Während unseres Aufenthalts war es für uns jedoch so erheblich, dass wir nach zwei Nächten abgereist sind.
Camping Bodri und wir – das hat einfach nicht gepasst.
Kritik von Fred und Familie mit Hund
Der Camping Le Brodi befindet sich von Norden kommend hinter L’Ile Rousse auf der rechten Straßenseite. Man fährt zunächst durch einen Torbogen und dann noch einen Weg entlang bis man zur Rezeption gelangt. Dort hält sich sehr viel französischsprachiges Personal auf, welches sofort den Personalausweis einfordert, bevor man sich in Ruhe zu Fuß den Platz angucken kann. Der Campingplatz ist voll von Familien mit Kindern, wodurch es recht laut ist, Verkehrslärm gibt es aber keinen. Wir haben den „Lärm“ der Kinder auch nicht als störend empfunden, es war eben viel Leben auf dem Platz.
Es gibt insgesamt viel Schatten und freie Platzwahl der Parzellen. Bei unserem Aufenthalt war es sehr windig, der Boden ist wie überall sehr trocken. Hinter dem Campingplatz befindet sich direkt der sehr schöne Sandstrand. Man muss nur die Schienen überqueren, auf denen wir nie einen Zug gesehen oder gehört haben. Die Sanitäreinrichtungen waren sauber, wenn die Duschen voll waren, gab es zusätzlich noch Außenduschen, die jedoch nicht blickgeschützt waren. Aber um vor dem Essen einmal kurz abzuduschen reichte es allemal. Es gibt 230 V-Anschlüsse in den Waschhäusern.
An der Rezeption gibt es einen Supermarkt, wo es alle Dinge für den täglichen Bedarf eines Campers, von Toilettenpapier bis Gaskartuschen, gibt. Die Bequemlichkeit muss natürlich bezahlt werden, im Verhältnis zu den „normalen“ Supermärkten ist dieser recht teuer. Für größere Einkäufe ist es lohnenswerter zum nahe gelegenen E.Leclerc zu fahren. Hierfür biegt man an der Hauptstraße links ab und fährt bis zum Kreisverkehr, wo der riesige Supermarkt auf der linken Seite zu sehen ist.
Bewertung von Christina Hortmanns













































Wir haben den Camping Le Bodri in der ersten Augusthälfte besucht! Nachdem wir anfänglich unser Glück beim Campingplatz Le Belgodére versucht haben, dieser aber leider überfüllt war, führte unser Weg zum Camping Le Bodri. Die Einfahrt ist von der Hauptstraße aus gut sichtbar, die Abwicklung an der Rezeption unkompliziert, leichte Englischkenntnisse sind vorhanden. An der Rezeption befindet sich ebenfalls ein kleiner Supermarkt.
Den Platz kann man frei wählen, wobei auch hierbei (vor allem bei den näher am Meer gelegenen Plätzen) eine lange Kabeltrommel von Vorteil ist. Die höher gelegenen Plätze sind meist schattig, der Boden ist insgesamt relativ hart. Die Sanitäranlagen waren zu unserer Reisezeit ausreichend, dennoch gut besetzt, leider auch sehr dreckig. Einmal am Tag wurden die Sanitäranlagen zu Reinigungszwecken geschlossen – in der Hauptsaison leider nicht ausreichend. Der Weg zum Strand führt über einen kleinen Pfad mit Bahnübergang, ungefähr 5 Gehminuten. Der Strand ist recht schön, genauso wie die dort angrenzende kleine Strand-&Snackbar. Der Zugverkehr wurde von uns nicht als störend empfunden.
Insgesamt eignet sich der Campingplatz unserer Meinung nach in der Hauptsaison nicht für längere Besuche, für kurze Aufenthalte jedoch vertretbar.
Bewertung von Aline Staecker
Das Gelände dieses Camping Le Bodri ist ruhig gelegen und verglichen mit anderen Campingplätzen sehr gross, dementsprechend unkompliziert ist die Anmeldung an der Rezeption. Alle Plätze sind mit dem Auto befahrbar. In der Hochsaison könnte es etwas schwierig werden einen schattigen Platz zu erwischen, in der Nebensaison ist dies aber kein Problem. Ein schöner Sandstrand ist nach einem kurzen Fussmarsch erreichbar. Die sanitären Einrichtungen sind gut. Zudem gibt es einen kleinen Laden auf der Anlage, der jedoch aufgrund der sehr hohen Preise eher unattraktiv ist. Es gibt nur eine Preiskategorie, jedoch erhält man in der Nebensaison (Monate Mai, Juni, September) einen Rabatt von 30%.
Bewertung von Michele Schäuble




