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Camping Les Eucalyptus

Camping Les Eucalyptus

Der Camping Les Eucalyptus ist ein kleiner und unscheinbarer Campingplatz, der leider sehr nah an der Hauptstrasse liegt. Dafür entschädigt er mit einem campingplatzeigenen Strand und Stellplätzen direkt am Meer.

 

Diese Stellplätze vorne allerdings stehen direkt in der prallen Sonne, nur eine einzelne, grössere Kiefer spendet an einer Stelle etwas Schatten. Die erste Reihe war bei unserem Besuch nur von Wohnmobilen und VW-Bussen belegt. Schattige Plätze gibt es weiter hinten, allerdings liegen diese schon sehr nahe an der Strasse.

 

Man hat in der ersten Reihe einen schönen freien Ausblick zum Meer, dennoch kommt man sich etwas vor wie auf einem Parkplatz oder einen Womo-Stellplatz. Nachts ist die Strasse etwas störend, sicher gewöhnt man sich nach ein paar Tagen daran.

 

Der Strand ist an dieser Stelle relativ breit, dennoch war er zum Meer hin dann etwas steil abfallend. Ob das vom vorhergehenden Unwetter her rührte oder ob dieser immer so aussieht, kann ich nicht beurteilen.

 

Ansonsten wurde schon vieles geschrieben: Saubere und ausreichende Sanitäranlagen, genug warmes Wasser, Waschmaschine, Free WiFi, Tischtennisplatte, frische Baguettes auf Vorbestellung, freie Platzwahl.

 

Bewertung von Matthias Ringhoff

Eingang
Camping Les Eucalyptus
Camping Les Eucalyptus
Sanitäranlage
Camping Les Eucalyptus
Sandstrand beim Campingplatz
Sanitäranlage
Sandstrand
Camping Les Eucalyptus
Rezeption
Camping Les Eucalyptus

Neben dem Ort Solenzara verbrachten wir zwei Nächte auf dem Camping Les Eucalyptus. Er liegt direkt an der T10 Richtung Bastia in einem kleinen Eukalyptuswäldchen gleich an Strand und Meer. Solenzara ist knapp 2 Autominuten entfernt. Man kann dort mehrere kleinere Läden und mehrere Bäckereien finden. Von dort aus erreicht man bergaufwärts schnell das Solenzara-Tal, wo es mehrere Flussbadestellen gibt, die jedoch vor allem um den Camping U Rosmarinu herum überlaufen waren.

 

Der Empfang am Campingplatz war sehr freundlich, man sprach Französisch und Englisch und erkundigte sich nach unseren Reiseplänen. Unseren Platz konnten wir frei wählen. Die Schattenplätze unter den Eukalyptusbäumen waren zwar sehr begrenzt und lagen direkt an der Strasse, doch konnte man sich auch am Strand ein Plätzchen – mit Meerblick und 10 m zwischen Zelteingang und Wasser – suchen. Dort waren hauptsächlich Wohnmobile vorzufinden, jedoch konnte man zwischen bzw. vor ihnen noch sein Zelt aufschlagen. Zunächst wählten wir ungünstigerweise – wie sich am nächsten Morgen herausstellte – den einzigen Schattenplatz unter einem Nadelbaum. Unser Zelt wurde von diesem Schattenspender völlig mit Harz bekleckert. Somit packten wir am nächsten Morgen unser Zelt und trugen es ein paar Meter weiter direkt auf den Strand – weg von Harz. Um die Sonne braucht man sich keine allzu grossen Sorgen machen, da am Abend immer ein angenehmer Wind geht, der das aufgeheizte Zelt wieder abkühlt. Nur morgens wird es dann schon gegen halb acht recht warm. Jedoch lässt sich dies auch mit Sonnenschirmen o.ä. in Zaum halten.

 

Der Sandstrand ist lang und relativ breit. Im Bereich des Campingplatzes ist er frei von weiteren Badegästen. Viele Fische gab es im Meer zwar nicht, aber dafür konnte man gut nach Muscheln tauchen.

 

Die Sanitäranlagen waren sehr sauber und in ihrer Anzahl ausreichend vorhanden. Es gab regelbar warmes Wasser zum Duschen und Spülen, sowie eine Waschmaschine.

 

Insgesamt können wir den Campingplatz wärmstens weiterempfehlen – haltet euch nur fern von besagtem Nadelbaum!

 

Bewertung von Fabian Kolberg

Von Porto-Vecchio aus führte unsere Reise uns nach Solenzara und von dort aus an den recht einfachen Camping Les Eucalyptus. Es handelt sich um eine kleine und überschaubare Anlage, direkt an der Hauptverkehrsstrasse gelegen, aber auch direkt an einem sehr schönen breiten, langen Sandstrand. Es besteht freie Platzwahl, man könnte sogar direkt am Meer campen, vorausgesetzt man verzichtet auf festen Boden und gegebenenfalls auf Strom, welcher nur begrenzt vorhanden ist. Der restliche Boden ist ziemlich steinig und hart. Im hinteren Teil des Platzes dienen viele Eucalyptusbäume als Schattenspender, weiter vorne nur noch vereinzelte.

 

An der Rezeption war man stets freundlich und bemüht. Englischkenntnisse waren auch vorhanden. Ausserdem konnte man dort Baguettes, Croissants etc. für den Folgetag bestellen. Freizeitmöglichkeiten gibt es bis auf Tischtennis und Internetanschluss keine weiteren. Die sanitären Anlagen waren auch in der Hauptsaison ausreichend und stets sehr sauber. In einem Teil des Waschhauses befinden sich alte Duschen und WCs, der andere ist saniert. Des Weiteren gibt es eine Waschmaschine. In Solenzara, 3 km entfernt, kann man einkaufen und gut essen gehen. Zu unserer Zeit fand dort auch ein kleines Strassenfest statt. Ausserdem bietet der Campingplatz den idealen Ausgangspunkt für Canyoning-Touren ins Bavella Gebirge.

 

An den Strassenlärm, der von der angrenzenden Hauptverkehrsstrasse verursacht wurde, gewöhnte man sich teilweise, allerdings können Leute, die nachts leichten Schlaf haben, hier Probleme bekommen. Am Strand hört man dahingegen fast nichts von der Strasse. Das Wasser ist wirklich sehr schön, der Strand sauber, am Abend kann man dort bei einem Gläschen Wein den Tag ausklingen lassen. Für uns ein sehr schöner Campingplatz.

 

Bewertung von Aline Staecker

Unscheinbarer und einfach gehaltener Campingplatz inmitten von Eucalyptusbäumen, ca. 3 km nördlich von Solenzara gelegen.

 

Die sanitären Einrichtungen sind einfach, sauber und völlig ausreichen. Eine Waschmaschine und zwei Kühltruhen sind vorhanden.

 

Campen kann man unter den Eucalyptusbäumen oder direkt am Strand. Am Strand ist es allerdings im Hochsommer zu warm.

 

Einzig der Boden war durch die fehlende Vegetation sehr staubig. Nach dem Duschen sollte man nur sehr langsam zum Zelt zurücklaufen und aus Rücksicht auf die andern Camper mit dem Auto nur im Standgas fahren.

 

Frische Baguettes bekommt man täglich ab 8 Uhr an der Rezeption auf Vorbestellung und nebenan gibt es ein kleines Restaurant direkt am Strand. Sollte der Bäcker morgens um 8 Uhr noch nicht da sein, kann man sich die Zeit mit einem Espresso oder einem Eis vertreiben (beides an der Rezeption erhältlich).

 

Von unserem Zelt zum Strand waren es ca. 100 m und das Wasser war traumhaft.

 

Das Besitzerpärchen ist sehr freundlich und immer für ein Gespräch zu haben (halb Englisch – halb Handzeichen).

 

Kleines Manko. Unter den Bäumen campiert man ca. 30 m von der Strasse entfernt. Aber nach 2 Tagen hat man sich daran gewöhnt, es sei denn, nachts um 2 Uhr fährt ein Motorrad mit geschätzten 300 km/h vorbei. Aber auch danach schläft man wieder ein.

 

Positiv empfanden wir auch die Lage auf der Ostseite der Insel. Man hat morgens einen schönen Sonnenaufgang über dem Meer und bis ca. 17 Uhr Sonne am Strand. Durch die Berge geht die Sonne ca. 18 – 19 Uhr unter und man hat einen „kühlen“ Abend.

 

Einkaufsmöglichkeiten gibt es ausreichend in Solenzara. Was es nicht gibt sind Freizeitmöglichkeiten auf dem Campingplatz, was uns aber nicht störte, da wir einfach mal 10 Tage abschalten wollten.

 

Abreise ist bis 12 Uhr, allerdings sind wir erst gegen 20 Uhr gefahren (wegen Fähre morgens um 9 und Übernachtung beim Hafen), was aber kein Problem war und uns nicht extra berechnet wurde. Nachdem ich dann noch erzählte, dass ich bereits vor 11 Jahren mit dem Motorrad dort war und mich nach dem alten Besitzer erkundigte, wollte man nur noch 200 Euro für 10 Tage. Besser geht es nicht.

 

Wer den absoluten Luxus sucht, ist auf diesem Campingplatz an der falschen Stelle. Wir haben uns unseren kleinen Luxus mitgebracht und für einen alten Biker, der sich halb Europa mit Bike und Zelt angeschaut hat, sind Campingstuhl und –tisch schon mehr als genug.

 

Hunde sind kein Problem und unsere Nachbarn hatten sogar eine Katze mit einer 10 m langen Leine, die den ganzen Tag auf Eukalyptusbäumen schlief und ab und zu mal Gassi geführt wurde.

 

Alles in Allem war es für uns ein sehr erholsamer Urlaub und wir überlegen, ob wir nächstes Jahr wieder auf unseren Campingplatz fahren.

 

Bewertung von Thomas Schwarzer

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