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Col Perdu

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 02:30
Dauer Abstieg 02:00
Aufstieg 764 m
Abstieg 764 m
Höchster Punkt 2183 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Col Perdu
Ascotal
Ascotal
Haut-Asco
Haut-Asco
Col Perdu
Col Perdu
Col Perdu
Bocca Tumasginesca
Bocca Tumasginesca
Bocca Tumasginesca
Col Perdu
Lac D'Altore
Haut-Asco

Der Col Perdu – auch Bocca Tumasginesca – ist der Übergang vom Ascotal ins Niolo. Hier wandert man auf dem berühmten GR20 und schaut hinunter in den Cirque de Solitude, die schwierigste Stelle des berühmten Fernwanderwegs.

Anfahrt

Von Ponte-Leccia fährt man auf der T30 Richtung Calvi und biegt nach 2 km links auf die D47 Richtung Ascotal ab. Diese wird etwas später zur D147 und man folgt ihr durch die Ascoschlucht und das Dorf Asco bis zum Skigebiet Haute-Asco, wo man das Auto parkt. Hier gibt Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten im Hotel Le Chalet und im Snack L’Altore.

Beschreibung der Wanderung zum Col Perdu

Man folgt der Skipiste und dem Wegweiser Refuge de Tighjettu neben dem Snack L’Altore. Am Ende dieser breiten Piste wendet sich der Weg nach links und ist nun ständig weiss-rot markiert, denn man befindet sich auf dem berühmten GR20. Es geht stetig aufwärts. Teils spenden Kiefern Schatten. Nach rund 50 min passiert man die Baumgrenze. Der Rundumblick auf die markanten über Zweitausender ist atemberaubend. Weiter folgt man immer dem weiss-rot-gekennzeichneten Weg, der nun immer öfters geröllhaltig ist. Nach insgesamt 1 ½ h wird der Weg definitiv steiler und geröllig und gelangt nach einer weiteren Anhöhe (hier stehen die Überreste der Altore-Hütte) kurz abwärts zum winzigen Lac d’Altore (ca. 10 m Durchmesser).

 

Für den letzten Teil des Aufstiegs ist vermehrt Kletterei über Felsen angesagt und man erreicht die Passhöhe nach ca. 45 min ab dem Lac d’Altore. Ein Holzschild an einer Felswand verrät, dass man auf der Bocca Tumasginesca – 2183m steht. Auf der anderen Seite geht es steil abwärts in den Cirque de Solitude. Von da kommen Wanderer entgegen, die sich freuen, das schwierigste Teilstück des GR20 erfolgreich gemeistert zu haben.

 

Zurück zum Auto gelangt man auf demselben Weg. Den Abstieg darf man wegen der Kraxelei am Anfang und dann wegen dem Geröll (Rutschgefahr) nicht unterschätzen.

 

Text und Bilder von Claudia Lendi

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