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Fiuminale

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 01:30
Dauer Abstieg 01:15
Aufstieg 456 m
Abstieg 456 m
Höchster Punkt 591 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale mit Esel
Wanderung nach Fiuminale mit Esel
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Wanderung nach Fiuminale
Pont de l'Enfer

Die Wanderung zum verlassenen Dorf von Fiuminale führt entlang eines Baches mit schönen Badestellen und durch alte Kastanienwälder. In Fiuminale Sottano, gibt es in den Sommermonaten eine gemütliche und sehr nett geführte Einkehrmöglichkeit. Die Wanderung ist auch gut für Familien mit Kindern geeignet. Bei der Pont de l’Enfer können Esel und Maultiere gemietet werden. So können sich die Kinder beim Reiten etwas abwechseln.

Anfahrt

Von Moriani aus fährt man erst knapp 800 m auf der T10 nordwärts Richtung Bastia und biegt dann auf die D109 Richtung Santa Lucia di Moriani und San Giovanni di Moriani ab. Nach 1.7 km gelangt man zu einer Verzweigung, wo man sich links hält. Rechterhand kommt man wieder hinunter, wenn man nach der Wanderung eine kleine Rundfahrt macht. Die Strasse steigt und an und führt über mehrere enge Kurven, bis man nach 2.8 km eine Kirche erreicht. Hier wählt man die D330 Richtung Talasani und Poggio-Mezzana. Die Strasse wird nun enger. Man erreicht die Pont de l’Enfer nach weiteren 2.8 km. Im Sommer parken hier viele Autos entlang der Strasse.

Beschreibung der Wanderung nach Fiuminale

Die Wanderung besteht aus zwei Teilen. Zuerst folgt der Weg dem Bach und überquert diesen mehrfach, danach folgt der etwas steile Anstieg zum verlassenen Dorf.

 

Bei der Brücke „Pont de l’Enfer“ (Brücke der Hölle) folgt man dem breiten Weg zum gleichnamigen Restaurant, welches man nach 200 m erreicht. Direkt darunter liegt eine sehr schöne Badestelle. Man geht am Restaurant vorbei und folgt dem orange markierten Weg auf der (in Fliessrichtung gesehen) linken Bachseite. Der Weg führt sanft ansteigend eigentlich immer auf dieser Seite des Baches entlang. Wer allerdings einen Esel gemietet hat, muss den Bach einige Male überqueren, denn gewisse Wegabschnitte auf der linken Bachseite sind für die Wanderung mit dem Esel nicht erlaubt. Während der Wanderung entlang des Canapaio-Bachs findet man immer wieder schöne Badestellen, welche man sich aber besser für den Rückweg aufspart. Nach etwa 30 Minuten zweigt linkerhand ein Weg nach San Giovanni di Moriani ab. Diesem folgt man aber nicht, sondern geht weiter geradeaus.

 

Ab hier beginnt der Weg steiler anzusteigen. Er führt durch einen Kastanienwald mit teilweise mächtigen Kastanienbäumen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde erreicht man Fiuminale Sottano. Eine Familie hat hier eines der Häuser renoviert und eine schöne Gaststätte eröffnet. Von der Terrasse aus sieht man bis hinunter nach Moriani Plage. Es gibt kühle Getränke und einige Speisen (Charcuterie, Käse).

 

Wer noch etwas weiter aufsteigen möchte, folgt dem Weg durch die verfallenen Häuser bis hoch nach Fiuminale Soprano. Hierfür benötigt man eine Viertelstunde. Auch dieser führt durch einen alten Kastanienhain. In Fiuminale Soprano ist ein Haus renoviert worden und gehört einem Mann bewohnt, der mehrere Male in der Woche herkommt. Er hat einen schönen, grossen Gemüsegarten angelegt. Hier findet man auch eine Quelle.

 

Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück.

 

Wer Spass an verlassenen Dörfern hat, findet auf Korsika mehrere davon:

Wandern mit Esel

Bei der Pont de l’Enfer kann man Esel mieten. Diesen führen die Eltern an einem Strick, während die Kinder auf seinem Rücken reiten dürfen. So macht das Wandern gleich viel mehr Spass.

 

A Stalla di l’Infernu

Der Esel kann für ganz kurze Rundwege (ab 4 €) bis hin zu einem Tag (58 €) gemietet werden. Für die Wanderung nach Fiuminale reicht eine halbtägige Miete, welche 35 € kostet.

 

Auch wir haben für unsere Kinder einen Esel gemietet. Allerdings wollte dieser nach einer halben Stunden nicht mehr weiter. So mussten wir ihn wohl oder übel am Bach stehen lassen und ohne ihn weiterwandern. Der Vermieter hat uns zu diesem Vorgehen geraten, sollte der Fall tatsächlicht eintreten. Die Esel kämen dann von alleine zu ihm zurück. Und das war auch so. Als wir von unserer Wanderung zu ihm zurückkehrten, stand Tranquille schon dort.

 

Wer gerne mit Esel wandert, findet hier weitere Möglichkeiten:

Wanderung nach Fiuminale mit Esel
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