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Monte Sant’Angelu

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 01:45
Dauer Abstieg 01:30
Aufstieg 590 m
Abstieg 590 m
Höchster Punkt 1218 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Wanderung auf den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Wanderung Auf Den Monte Sant'Angelu
Silvareccio

Der Monte Sant’Angelo kann als kleiner Bruder des Monte San Pedrone bezeichnet werden. Letzterer ist der höchste Gipfel der Castagniccia. Der Monte Sant’Angelo dominiert dagegen die Casinca, eine Region mit vielen schönen und aussichtsreichen Dörfern. Der Blick vom Gipfel reicht über die ganze nördliche Ostküste und – bei klarer Sicht – bis zur Insel Elba.

Anfahrt

Zum Ort Silvareccio kommt man von verschiedenen Seiten her. Entweder über die Casinca oder über Folelli (D506 und D306).

Beschreibung der Wanderung auf den Monte Sant’Angelu

Gegenüber des Kirchen-Parkplatzes führt ein recht steiler, bepflasterter Fussweg zum oberen Dorfteil, wo auch gleich die Bar liegt. Rechts davon auf einem Holzschild, welches an einem grossen Stein befestigt ist, kann man lesen, dass man zum „Monte Sant’Angelu“ 1h 45min benötigt. Man folgt dem Weg hinter dem Stein, welcher beidseitig mit einer Natursteinmauer gesäumt ist. Nach wenigen Metern verschwindet er in die Bäume und kurz darauf, nach einem Gittertor, biegen wir nach links ab (roter Pfeil).

 

Der Weg ist keinen Meter breit und orange oder rot markiert. Teilweise hat es ziemlich verwildertes Farngewächs, aber ansonsten ist das Vorankommen angenehm. Nicht allzu steil und häufig schattig geht’s rund 30 min aufwärts. Beim letzten Stück ist der Weg nicht mehr deutlich sichtbar und kaum markiert. Am besten folgt man den alten, dicken Kastanienbäumen, welche rote Zahlen an den Stämmen tragen. Wie erwähnt, nach einer halben Stunde seit Beginn wird der Weg deutlich breiter und setzt sich kurze Zeit im zick-zack fort, bis man auf ein horizontal-verlaufendes Natursteinsträsschen gelangt. Auf diesem wandert man nach rechts weiter und kann vor sich den aufragenden Monte Sant’Angelu sehen. Rechts unten unser Ausgangsdörfchen Salvareccio und in der Ferne reicht der Blick bis zum Meer.

 

Das Strässchen geht etwas abwärts und führt nach 10 min in einer Rechtskurve in einen kleinen Wald. Anfangs der Kurve stehen rechts drei Holzpaletten und ein Weg führt dahinter weiter. Dem folgt man im linken Bereich dieses kleinen Wäldchens aufwärts. Es hat einige rote Markierungen. Kurz nach einem markanten Kastanienbaum mit 2 im unteren Bereich zusammengewachsenen Stämmen, von denen der linke ein grosses, ovales Loch hat, wird der Weg schmaler und gabelt sich. Man zweigt links ab und gelangt nach 20 min zu einem kleinen Wiesenplateau, wo ein niedriges Metallkreuz steht. Dort führt der Weg nach rechts direkt dem Gipfel zu und man umgeht ihn an seiner linken Seite entlang. Hier hat es sehr viele Markierungen, entweder orange, gelbe oder rote. Nach 10 min befindet man sich bei der senkrechten Felswand des Monte Sant’Angelu, wo man klettern könnte.

 

Weitere 10 min später stösst man auf ein zerfallenes Steinhaus. Geradeaus begegnet man dem Alternativ-Aufstiegsweg vom Dörfchen Loreto, darum also nach rechts. Die letzte halbe Stunde bis zum Gipfel zieht sich ziemlich in die Länge und führt scheinbar kreuz und quer über den Rücken, teilweise kurze Passagen über Felsen. Schliesslich erreicht man das Gipfelplateau, wo ein niedriges, verziertes Metallkreuz im Felsen steckt.

 

Von dort aus hat man bei gutem Wetter eine herrliche Aussicht über die kleinen Dörfer in der Casinca und im Norden sogar bis zum Cap Corse und nach Bastia.

 

Der Rückweg ist derselbe.

 

Beschreibung und Bilder: Claudia Lendi

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