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Piscia di Gallo

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 01:30
Dauer Abstieg 01:30
Aufstieg 180 m
Abstieg 180 m
Höchster Punkt 926 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Piscia di Gallo
Piscia Di Gallo
Piscia Di Gallo
Piscia Di Gallo
Piscia Di Gallo
Piscia Di Gallo
Piscia Di Gallo

Die Wanderung zum 70 m hohen Piscia di Gallo (Piscia di Ghjaddu, Hahnenpiss) ist ein lohnender Halbtagesausflug in die Granitwelt der Alta Rocca. Wer den Yosemite Nationalpark in Kalifornien kennt, fühlt sich hier etwas an die Landschaft im Valley erinnert, wer vorhat ihn zu besuchen, bekommt einen kleinen Vorgeschmack darauf.

Anfahrt

Von Porto-Vecchio auf der D368 bis Ospédale und weiter über die Barrage de l’Ospédale. Rund 3 km nach dem Staudamm befindet sich auf der rechten Strassenseite unübersehbar der neue Startpunkt zur Wanderung.

Beschreibung der Wanderung zum Wasserfall Piscia di Gallo

Der alte (auch auf der IGN- Karte «Porto Vecchio» eingezeichnete) Startpunkt 1 km nach dem Staudamm wurde – wie es auf einer Tafel dort heisst – aus Sicherheitsgründen aufgehoben. An der Strasse ca. 700 m vor und nach dem neuen Parkplatz herrscht Parkverbot und das Umfeld um den neuen Parkplatz erinnert auch ein bisschen an einen amerikanischen Nationalpark … Zunächst ist da mal eine Parkgebühr von 3 € zu bezahlen, aber dafür erhält man auch einen Wegbeschrieb. Am Parkplatz gibt es ein nett aussehendes Bistro mit Gartenterrasse.

 

Gleich hinter dem Bistro startet der mit gelben Pfeilen markierte Weg Richtung Wasserfall. Er verläuft leicht abwärts mehr oder weniger entlang des Rau de Piscia di Ghjaddu, einem hier noch kleinen Flüsschen. Nach ca. 2 km überquert man den Bach über eine Furt. Wer keine nassen Füsse bekommen möchte, hat entweder dichte Wanderschuhe an den Füssen oder zieht sie aus.

 

Auf der anderen Bachseite kommt man auf eine kleine Anhöhe, die im Falle eines Waldbrandes als Evakuationspunkt dienen würde und erreicht nach ein paar hundert Metern den «Rocher sentinelle». Bis hierher ist der Weg auch für wenig geübte Berggänger und Kinder gut zu machen und die Aussicht ins Osu-Tal und hinunter an die Küste lässt sich auch von hier aus geniessen. Den Wasserfall erblickt man erstmals etwas weiter unten auf einer Felskanzel etwas abseits des Weges bei einem grossen Felsblock genannt «L’abri sous roche», der auch als Hirtenunterstand diente. Von diesem grossen Felsblock an geht es nun rund 60 Höhenmeter sehr steil abwärts und der Weg ist mit Stahlseilen abgesichert – also nur etwas für trittsichere Berggänger!

 

Unten geniesst man auf einem kleinen Platz zwischen den Bäumen die Aussicht auf den Wasserfall, der aus einer schmalen Felsspalte hinunterstürzt. Ohne Stahlseilsicherung kann man noch etwas weiter hinunter klettern, doch Achtung, das Gelände ist hier wirklich steil.

 

Zurück zum Parkplatz geht es auf dem gleichen Weg. Man geniesst dabei immer wieder den Ausblick auf die imposante Erscheinung der Punta di u Diamante.

 

Etwas unterhalb des «Rocher sentinelle» würde ein kleiner Sandstrand am Fluss zum Verweilen einladen – aber auf Tafeln am Weg wird wegen plötzlich möglicher Schwallwasser ausdrücklich davor gewarnt sich am Flussufer aufzuhalten. Etwas flussaufwärts des Piscia di Ghjaddu fliesst nämlich der Ruisseau de Palavesu, der vom Stausee herkommt, in den Ghjaddu-Bach.

 

Beschreibung und Bilder C. Rupp

Piscia di Gallo
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