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Viru-Tal

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 01:30
Dauer Abstieg 02:15
Aufstieg 400 m
Abstieg 400 m
Höchster Punkt 1450 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Viru-Tal
Auberge U Vallone
Auberge U Vallone
Viru-Tal
Viru-Tal
Auberge U Vallone
Auberge U Vallone
Viru-Tal
Viru-Tal
Viru-Tal
Viru-Tal
Calasima

Die Rundwanderung im Viru-Tal ist auch für Kinder geeignet und bietet sensationelle Blicke auf die Paglia Orba, das Matterhorn Korsikas. Verpflegen kann man sich in der Auberge U Vallone in der Nähe der Bergeries de Ballone.

Anfahrt

In Albertacce im Niolo zweigt man von der D84 auf die D318 ab. Dieses schmale Strässchen führt ca. 5 km aufwärts und zuletzt fährt man durch das Dörfchen Calasima. Man fährt noch knapp 2 km weiter, bis die Strasse endet und in einen unbefestigten Forstweg übergeht. Dort parkt man das Auto. Eine Tafel informiert über die Auberge U Vallone, dass man dort zelten kann und verpflegt wird.

Beschreibung der Wanderung durch das Viru-Tal

Der Weg ist sehr unkompliziert zu beschreiben. Man folgt diesem ca. 3 m breiten Forstweg, welcher flach ansteigt. Er ist gelb markiert und links unterhalb hört man den Bach, welchen man ab und zu sehen kann. Nach ca. 15 min kommt man bei einem Schafstall mit recht vielen Tieren vorbei. Nach weiteren 10 min steht am rechten Wegrand ein altes Holzschild mit der Aufschrift „Forêt communale d’Albertacce“. Daneben noch „Camping et feux interdits“.

 

10 min später macht der Forstweg eine starke Rechtskurve. Man wandert aber geradeaus weiter auf dem schmaleren Weg, welcher mit einem Holzschild Bergerie U Vallone – Refuge de Tighjettu angezeigt wird. Der Weg ist hervorragend gelb markiert und nun leicht steiler.

 

Nach gut 10 min trifft dieser Weg wieder auf den breiten Forstweg, doch schon nach wenigen Metern, wieder in einer Kurve folgen wir demselben Schild auf schmalerem Pfad, welcher knapp 10 min später erneut auf den Forstweg trifft. Dieser ist nun auch zu Ende. Der Weg führt gemütlich durch Kiefernwald und nach 10 min an einer Blechhütte vorbei.

 

Nach einer Viertelstunde erreicht man schon die Auberge U Vallone. Hier kann man sich draussen auf der Terrasse mit einfachen Mahlzeiten bewirten lassen. Es besteht auch die Möglichkeit ein Zelt zu mieten oder ein mitgebrachtes Zelt aufzustellen. Frühstück und Nachtessen lassen sich dazu ebenfalls buchen. Ein winziges, einfaches Häuschen mit WC und warmer (!) Dusche ist ebenfalls vorhanden. Die Aussicht ist idyllisch so mitten von hohen, grünlichen Bergen umgeben!

 

Der Rückweg ist derselbe, kann aber auch als Variante auf einem anderen Abstiegsweg als Rundweg begangen werden. Dazu wandert man links von der Auberge dem GR20-Weg entlang, welcher gleich nach wenigen Metern einen kleinen Bach überquert. Diesem gemütlichen Hangweg folgt man mal auf, mal ab während ca. 1 h. Den Abzweiger darf man dann nicht verfehlen! Eine lange, dicke Tanne liegt dort quer über dem Weg. Der Weiterweg führt unter dem Stamm durch, man kann bequem aufrecht gehen. Aber eben, man tut dies NICHT und hält einige Meter davor links am Wegrand nach einem nicht sehr deutlichen Steinmännchen Ausschau. Dort zweigt nämlich der schmale Pfad ab, den man nehmen muss. Dieser ist immer wieder mit Steinmännchen markiert und meist gut erkennbar. Er verläuft wenige Meter etwas oberhalb des Baches (rechts). Teilweise kann man diesen sehen und einige kleinere Badegumpen laden zu einer Erfrischung ein.

 

Dem Pfad folgt man bis hinunter zu einer Kreuzung mit einem anderen Bach, welchen man überquert und anschliessend gleich nochmals. Am anderen Ufer angekommen, wandert man den sich leicht links befindenden, ca. 2 m breiten Weg aufwärts, welcher eine Rechtskurve macht und schon wenige Meter später in den Forstweg vom Aufstieg trifft. Dieser folgt man nun wieder Talabwärts für ca. 30 min. Man kommt wieder bei den Schafen vorbei und gelangt schlussendlich zum geparkten Auto.

 

Beschreibung und Fotos von Claudia Lendi

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