Korsika - ein Paradies im Mittelmeer Français  

Korsika Paradisu Banner

Alta Rocca

> Castellu di Cucuruzzu und Castellu di Capula > Foce

 

Korsika Alta RoccaDie Region Alta Rocca wird auf drei Seiten von hohen Felsen eingeschlossen: Im Norden vom Bavella-Massiv, im Osten durch die Punta di u Diamante, der Bocca d'Illarata und der Punta di a Vacca Morta und im Süden vom Cagna-Gebirge. Nur nach Südwesten hin öffnet sich die Hochebene Richtung Meer. Der Name Alta Rocca bedeutet auch "hoher Fels" und daher kommt auch der Name für die Region. Zwar heisst es in vielen Büchern, der Name stamme vom Adelsgeschlecht der "della Rocca", die im Mittelalter in dieser Region grossen Einfluss hatten. Im Gespräch mit Einheimischen aus Levie wurde mir aber versichert, dass die hufeisenförmige Umschliessung durch hohe Berge der Region den Namen gab. So oder so, die Alta Rocca ist ein sehr abwechslungsreiches Gebiet mit vielen Hügeln, ausgedehnten Wäldern, schönen Dörfern und interessanten prähistorischen Fundstätten.

 


Alta Rocca auf einer größeren Karte anzeigen

 

Karte Alta Rocca

Karte Alta Rocca

 

Diese Karte ist ein Ausschnitt aus der Karte 'world mapping project Korsika'. (c) REISE KNOW-HOW Verlag Peter Rump Gmbh

 

Wer die Alta Rocca in aller Ruhe kennen lernen möchte, macht dies auf dem Fernwanderweg Mare a Mare Süd, der in 6 Tagesetappen von Propriano nach Porto-Vecchio - oder umgekehrt - führt.

 

Die meisten erkunden die Alta Rocca mit dem eigenen Fahrzeug. Je nachdem, wo man seinen Urlaub verbringt, gelangt man an ganz unterschiedlichen Orten in die Region:

Von der Ostküste aus fährt man nach Solenzara und von dort auf der D268 hinauf zum Bavella-Pass. Dies ist eine herrliche Strecke mit vielen Bademöglichkeiten in tollen Gumpen. Hinter dem Bavella-Pass erreicht man Zonza.

Von Porto-Vecchio aus fährt man auf der D368 über Ospedale und die Bocca d'Illarata ebenfalls nach Zonza.

Vom Golf von Valinco (Propriano) aus gelangt man über die D69 und die D268 nach Saint-Lucie de Tallano und Levie.

Vom Golf von Ajaccio aus fährt man auf der N196 nach Petreto-Bicchisano und von dort auf der D420 über den Col de St-Eustache nach Aullène. Das Waldgebiet zwischen dem Pass und Aullène war im Sommer 2009 leider Opfer von verheerenden Bränden.

 

Korsika Alta Rocca LevieLevie ist der Hauptort der Alta Rocca und hat mit seinen 700 Einwohnern auch eine ansehnliche Grösse. An der Hauptstrasse liegen mehrere kleine Läden und Bars. Wanderer finden hier Unterkunft in mehreren einfachen Gites. Bekannt geworden ist Levie durch die prähistorischen Bauten auf der Hochebene von Levie (Pianu di Livia), wo man auf einem tollen Spaziergang durch einen herrlichen Wald mit dem Castello di Cucuruzzu und Capula zwei sehr gut erhaltene torreanische Befestigungsanlagen besichtigen kann. Auch der Besuch archäologische Museum von Levie (Museé de l'Alta Rocca) lohnt sich auf jeden Fall.

Cucuruzzu und Capula

Das Castellu di Cucuruzzu zählt zu den grössten und imposantesten torreanischen Befestigungsanlagen Korsikas. Sehr schön gelegen mit Blick auf die Bavella-Türme, ist der Ausflug auch für Kinder sehr empfehlenswert, denn der Spaziergang führt durch einen richtigen Märchenwald mit riesigen Granitblöcken und moosbewachsenen Mäuerchen.

Korsika Weg zum Castellu di CucuruzzuAnfahrt: Von Levie auf der D268 Richtung St-Lucie de Tallano. Nach rund 3 km biegt man rechts ab (braunes Schild) und folgt der schmalen Strasse 4 km bis an ihr Ende, wo sich rechterhand eine grosse Parkfläche befindet. Vom Tickethäuschen aus führt ein Rundweg erst nach Cucuruzzu und danach über Capula wieder zurück zum Ausgangspunkt. Für die ganze Rundwanderung mit Besichtigung ist mit 1.5 – 2 Stunden zu rechnen.

Preise und Öffnungszeiten: Erwachsene: 5.5 Euro, Kinder 3 Euro. Im Preis inbegriffen ist ein MP3 Player, der einem auf dem Weg an 17 Stationen Wissenswertes oder auch weniger Wissenswertes über das Leben der damaligen Zeit erzählt. Auch auf Deutsch! Für die Geräte muss einen Ausweis hinterlegt werden. Es ist empfehlenswert, für die Besichtigung hohe, geschlossene Schuhe anzuziehen, denn an gewissen Stellen kann der Boden - gerade im Frühling – recht sumpfig sein. April, Mai und Oktober: 9.30 – 18 Uhr; Juni und September: 9.30 – 19 Uhr; Juli und August: 9.30 – 20 Uhr. Achtung: Der letzte Einlass ist 2 Stunden vor Schliessungszeit! In den Monaten November bis März ist die Anlage offiziell geschlossen, kann aber trotzdem problemlos besucht werden. Auf den Luxus mit dem MP3-Player muss allerdings verzichtet werden.

Korsika Castellu di CucuruzzuCucuruzzu: Das Castellu (Casteddu) di Cucuruzzu liegt auf einer Höhe von 700 m auf der Hochebene von Levie. Es wurde erst 1959 bei Luftaufnahmen entdeckt. Zwischen 1963 und 1964 führte Roger Grosjean die erste Ausgrabung durch. Die Anlage besteht aus 3 Teilen: dem Turm (Torra) von dem heute nur noch das unterste Stockwerk vorhanden ist, der Festungsanlage und dem Dorf, das ausserhalb der Festung in östlicher Richtung liegt. Die Anlage wurde zwischen dem 9. Und 4. Jh. v. Chr. besiedelt. Die torreanische Festung betritt man durch einen mächtigen, gespaltenen Granitblock, in den eine Treppe gebaut worden war. Die bis zu 6 m hohe und zwischen 2 und 6 m dicke Mauer, die die Anlage nach Westen hin abschottet, weist mehrere Schiessscharten Korsika Zyklopenmauer Castellu di Cucuruzzu(links des Eingangs) und kleine Kammern und Gänge (rechts des Eingangs) auf. Zahlreiche Mauern rund um die Anlage herum zeugen davon, dass die Bewohner Viehzucht betrieben haben. Knochenfunde beweisen auch, dass sie Wildschweine und Hirsche jagten. Aber auch Getreide wurde angebaut. Bei den Ausgrabungen stiess man auf mehrere Mahlsteine. Früher war die Region viel weniger bewaldet als heute. Rund um die Festung gab es Wiesen und Äcker. Von der hoch gelegenen Festung aus reicht der Blick weit über das Rizzanesetal bis hin zu den Bavella-Spitzen im Nordosten.

Korsika Menhir von CapulaCapula: Die Anlage ist weitaus weniger imposant als Cucuruzzu und noch viel komplizierter, denn sie wurde von der torreanischen Zeit bis ins Mittelalter besiedelt. Unterhalb der grossen Rampe steht die Menhirstatue Capula I mit ihrem Langschwert, das aber schon stark verwittert ist. Des weiteren sieht man mehrere natürliche Unterstände, die mit Mauern zu primitiven Hütten ausgebaut worden sind. Im Norden der Anlage wurde mit weiteren Ausgrabungen begonnen, sie scheinen aber momentan stillgelegt worden sein.

Auf der Rückfahrt zur D268 können archäologisch Interessierte noch das Steinkistengrab von Caleca besichtigen. Viel ist aber nicht zu sehen: Das rechteckige Loch ist rund 3 x 1 m gross und ist rundherum von Granitplatten begrenzt. Daneben sind noch Überreste eines weiteren Grabes zu sehen. Das Grab wurde vermutlich schon in grauer Vorzeit ausgeraubt, denn es wurden bis auf einige Stücke Bronzeschmuck keine weiteren Grabbeigaben gefunden. Eine Datierung fällt schwer; vermutlich Anfang des 1. Jahrtausends v. Chr. Das Grab liegt auf einem kleinen Hügelchen südlich der Strasse. Vom Cucuruzzu-Parkplatz aus fährt man 1.5 km Richtung D268. Ein Weg führt in nicht einmal 5 min von der Strasse hoch auf den Hügel. Ein Drahtzaun muss überstiegen werden. Koordinaten: N 47° 42.566‘ E009° 06.963‘

Für den grossen Hunger ist die Herberge A Pignata zu empfehlen. Es gibt nur ein Menu, dieses ist jedoch äusserst reichhaltig und besteht aus 6 Gängen, darunter Charcuterie aus eigener Produktion. Das hat seinen Preis: 38 Euro ohne Getränke! Es werden auch Zimmer vermietet.

Musée de l’Alta Rocca in Levie

Korsika Musée de l'Alta RoccaAnfahrt: Im Zentrum von Levie fährt man Richtung Carbini. Das Museum liegt auf der rechten Seite etwas unterhalb der Strasse.

Das Museum in Levie wurde 2007 eröffnet. Es ersetzt das viel zu klein gewordene Gebäude an der Hauptstrasse nach St-Lucie de Tallano. Der Empfang ist äusserst freundlich. Im Herbst 2009 kostete der Eintritt pro Person 2.50 Euro. Normalerweise sind für Erwachsene aber 4 Euro fällig. Nebst der grossen permanenten Ausstellung gibt es jedes Jahr von Mai bis Oktober/November eine temporäre Ausstellung. 2009 hiess diese „Urgeschichte von A-Z“. In dieser didaktisch sehr gut gemachten Ausstellung konnten vor allem Kinder sehr viel anfassen und be-greifen.

KorsikaDie permanente Ausstellung des Museums widmet sich der Urgeschichte der Region Alta Rocca, wobei die Region ausgedehnt wird bis hinunter nach Bonifacio. Dies ist auch das Herzstück der grossen Sammlung: Das Skelett der Dame von Bonifacio, die ältesten menschlichen Überreste, die auf Korsika gefunden worden sind. Im ersten Raum erfährt man Wissenswertes über die Abspaltung Korsikas und Sardiniens vom Festland vor 21 Millionen Jahren und der Trennung der beiden Inseln durch den steigenden Meeresspiegel vor 12‘000 Jahren. Es werden verschiedene Granitformen des Alta Rocca präsentiert. Der 2. Raum spricht von den ersten Siedlern der Alta Rocca zwischen 8000 und 6500 v. Chr. Dort ist auch das Skelett der Dame von Bonifacio ausgestellt. Auch die damals auf Korsika lebenden Tiere, allen voran die Hasenratte (Lapin-rat) sind zu sehen; zumindest was noch von ihnen übrig geblieben ist. Im 3. Raum geht es um die vorwiegend Getreide anbauende Bevölkerung zwischen 6500 und 5000 v. Chr. und im 4. Raum um die Zeit von 5000 bis 4000 v. Chr., in der die Leute auch Schafe und Kühe hielten. Der 5. Raum widmet sich ganz der Töpferkunst des Korsika Dame von CapulaNeolithikums zwischen 4000 und 2000 v. Chr. Meister in der Herstellung von Gefässen waren die Bewohner von Basi, einer Siedlung in der Nähe von Filitosa. Schliesslich werden im 6. Raum Fundstücke aus den Burgen der Torreaner, in erster Linie aus dem Castello di Cucuruzzu, ausgestellt. Diese datieren auf eine Zeit zwischen 2000 und 700 v. Chr. Der 7. Raum erzählt von den Korsi, so nennt man die Bewohner des Inselinneren, die ab 700 v. Chr. die Region bevölkerten. Und schlussendlich sind im letzten Raum noch Fundstücke aus der Antike bis hin ins Mittelalter zu bestaunen. Ein Bewohner Levies brachte es seinerzeit sehr weit. Er wurde 1585 Papst und schenkte seinem Heimatdorf ein Kruzifix aus Elfenbein, das heute in einem weiteren Raum des Museums ausgestellt wird.

Öffnungszeiten: 21. Juni bis 30 September täglich von 9 bis 18 Uhr, vom 1. Oktober bis 31. Mai von 9 – 12 und von 14 – 17 Uhr geschlossen am Sonntag und Montag sowie an Feiertagen.

 

Dame von Bonifacio

Korsika Dame von BonifacioGestorben ist sie nach neuerer Datierung zwischen 7923 und 7105 v. Chr. im Alter von 30 – 35 Jahren. Zu ihrer Lebzeit war sie stark behindert. Sie litt unter Wachstumsstörungen, einer Lähmung des linken Ellbogens und der linken Hand, war auch im Gehen beträchtlich behindert und hatte starke Zahnkaries. Die 1.54 m grosse Frau konnte nur mit Hilfe der Mitglieder der Gruppe überleben. Nach ihrem Tod wurde sie im Boden des Abris von Araguina-Sennola bestattet. Ihr Körper wurde dabei mit einem okkerfarbenen, mineralischen Pulver bedeckt.

Die Dame von Bonifacio wurde in einer länglichen Grube beerdigt, welche rundherum mit dicken Steinplatten begrenzt war. Die Frau lag auf dem Rücken, der Kopf war nach rechts gedreht. Man hat seltsamerweise keine Grabbeigaben wie Schmuck oder Lebensmittel gefunden. Die Fundstätte Araguina Sennola liegt unmittelbar neben der Nationalstrasse kurz vor dem Hafen von Bonifacio. Der Ort wurde bereits in der mittleren Steinzeit besiedelt. Die Stratigaphie war 6 m hoch und konnte in 18 archäologische Schichten unterteilt werden. Die Ausgrabungen dauerten von 1966 bis 1975 und lieferten ein umfassendes Bild über die Entwicklungsphasen der frühgeschichtlichen Entwicklung Korsikas.

 

Von Levie gelangt man auf der D268 über San Gavino-di-Carbini nach Zonza. Touristisch gesehen ist hier am meisten Betrieb. Dies liegt wohl an der Nähe zu den berühmten Bavella-Türmen, die sich im Norden erheben. Sie sind ein Paradies für Wanderer und Kletterer. Zudem ist Zonza ein Verkehrsknotenpunkt, kommen auf dem Hauptplatz mit dem Kriegerdenkmal gleich vier Strassen zusammen. In der Hochsaison ist das Parken nicht einfach und manch ein Fahrer ist beim improvisierten Kreisverkehr etwas überfordert. In Zonza gibt es mehrere Unterkunftsmöglichkeiten und auch einige Restaurants. Wir bevorzugen das L'Auberge du Sanglier, in dem man eine wunderbare Charcuterie oder eine leckere Wildschweinterrine bekommt.

Zonza - Col de Bavella

Von Zonza aus gelangt man auf der D268 auf den Col de Bavella. Zwischen Zonza und dem Bavella-Pass liegt die Pferderennbahn Viseo, wo mehrmals jährlich Rennen stattfinden. Es handelt sich um die höchstgelegene Pferderennbahn ganz Europas! Weitere Infos findet man auf der Website des Hippodroms. Kurz vor der Passhöhe kommt man an einem Hochseilgarten vorbei. Dieser gehört niemand geringerem als Jean-Paul Quilici, Korsikas einzigem Hochgebirgsführer. Keiner kennt die Alta Rocca (er wohnt in Quenza) und die Bavella-Region so gut wie er. In seinem Hochseilgarten haben wir ihn aber noch nie angetroffen. Er ist während der Sommersaison mit Canyoninggruppen in den Flüssen Purcaraccia und Vacca unterwegs. Mit seinem weissen Bart und seinem Kopftuch erkennt man ihn leicht. 1999 war Quilici sogar am geografischen Nordpol.

 

Korsika Bavella PassWährend der Hochsaison ist auf dem Bavella-Pass (1218 m) einiges los. Hier treffen GR20-Wanderer auf Kletterer und Tagesausflügler, die hier einfach mal ein paar Schritte machen möchten. Im Sommer 2012 wurde fürs Parken 3€ einkassiert. Unter den schönen, teils vom Wind zerzausten Kiefern kann man gemütlich picknicken. Jährlich am 8. August findet eine Wallfahrt zur Marienstatue "Notre Dame de la Neige" statt, die auf einem Steinhaufen mit zahlreichen Dankestafeln steht und den Wanderern bei den Gefahren im Gebirge beistehen soll. Wer kann, soll die Fahrt auf den Pass am 8. August meiden, denn es werden ganze Busladungen hochgekarrt...

Korsika Trou de la BombeDer Pass ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen entweder zur Nordgruppe mit den bekannten Türmen oder zur Südgruppe mit dem Loch im Felsen (Trou de la Bombe oder Punta Tafunata di i Paliri). Letzteres ist eine für Familien hervorragend geeignete Tour. Bis zum Loch benötigt man etwas mehr als 1 Stunde. Das letzte Stück ist mit leichten Kraxeleien verbunden.

Wer es spektakulärer möchte, folgt der alpinen Variante des GR20 durch die Bavella-Türme, die auch als "Dolomiten Korsikas" bezeichnet werden.

Auf dem Bavella-Pass findet man auch den grössten Klettergarten Korsikas. Es existiert ein ganzes Buch alleine über dieses Klettergebiet. Es ist im Sari-Sport in Solenzara erhältlich.

Wer vom Pass aus auf der D268 nordwärts hinunter fährt, gelangt zu tollen Flussbadestellen. Dieses Gebiet ist hier beschrieben.

 

Korsika restaurierte MühleSetzt man von Zonza aus die Tour durch die Alta Rocca fort, so folgt man der D420 Richtung Quenza. Nach knapp 3 km, kurz nach dem Camping la Rivière, überquert man den St-Antoine. Unter der Brücke findet man eine schöne Badegumpe.

Schliesslich erreicht man Quenza. Im Winter wird hier Langlauf betrieben. Eine schmale Strasse führt hinauf auf das kleine Plateau unterhalb des Castellu d'Ornucciu.

Nach Quenza führt die D420 über Sorbollano und Serra-di-Scopamène nach Aullène. In Serra-di-Scopamène sieht man unterhalb der Strasse eine schön restaurierte Mühle mit einem grossen Mühlrad.

Korsika Waldbrand bei AullenèAullène (kors. Auddè) gehört zu den grösseren Orten der Alta Rocca. Zwischen dem Ort und dem Col de St-Eustache (D420) haben Waldbrände im Sommer 2009 heftig gewütet und über 3500 Hektaren Kastanien- und Kiefernwald zerstört. Von Aullène aus führt die D69 über den Col de la Vacca durch grösstenteils sehr einsames Gebiet nach Zicavo.

Die Tour durch die Alta Rocca setzt man auf der D69 südwärts über Cargiaca und Loreto-di-Tallano fort. Im Rizzanèse-Tal zwischen Loreto-di-Tallano und Ste-Lucie-de-Tallano wird momentan an einem Staudamm gearbeitet, der den Fluss zu einem grossen Stausee aufstauen soll.

Altenativ zur D69 gelangt man vor Sorbollano auch auf der D20 über Zoza nach Ste-Lucie-de Tallano.

 

Korsika Ste-Lucie-de-TallanoKnapp 9 km nach Loreto-di-Tallano überquert man den Rizzanèse und biegt danach links auf die D268 ab. So gelangt man nach Ste-Lucie-de-Tallano. Bekannt ist dieser äusserst schöne Ort wegen einer geologischen Besonderheit. In einem Steinbruch südlich des Dorfes kommt der seltene Kugeldiorit (auch Orbiculit genannt) vor. Weltweit findet man diese kreisrunden Einschlüsse nur noch inSchweden (Järnforsen), Finnland (Kuru) und Niederösterreich (Gross Gerungs). Im Dorf selbst aber auch in vielen Souvenirgeschäften Korsikas kann man rohe Gesteinsbrocken oder auch schön geschliffene Exemplare erwerben.

Oberhalb des Dorfest liegt das Franziskanerkloster St-François, das im Jahre 1492 gegründet wurde. Heute macht die Anlage einen trostlosen Eindruck.

Korsika LevieIn Ste-Lucie-de-Tallano findet alljährlich Ende März ein grosses Olivenfest statt. Man kann in einer alten Ölmühle zuschauen, wie die Oliven zermalmt und danach gepresst werden.

 

Von Ste-Lucie-de-Tallano gelangt man auf der D268 nach Levie. Von einer scharfen Linkskurve oberhalb des Ortes hat man einen tollen Blick auf das Dorf.

 

 

 

 

 

 

 

Urlaubsangebote für Korsika

 

Feriendorf zum Störrischen Esel in Calvi

 

Corsica Ferries Fähre nach Korsika online buchen

 

Arco Plage - Ferienwohnungen mit traumhafter Sicht auf den Golf von Valinco

 

Camping Merendella Korsika

 

Camping La Pinède Calvi

 

Moby Lines Fähren nach Korsika

 

Korsika Forum

 

Reise-Know-How Reiseführer und Karten für Korsika

 

Android App Korsika

 

Elba Urlaub

 

Corsica Ferries online buchen

 

Auch eine Reise wert: Insel Elba, die grösste Insel des Toskanischen Archipels.

 

Paradisu