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Das Baracital

Fozzano Und Santa Maria Figaniella Baracital
Fozzano Und Santa Maria Figaniella Baracital
Baracital
Baracital
Baracital
Baraci - Oberer Teil
Fozzano
Fozzano
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Diese Tour führt durch eine wenig bekannte Region über schmale Strassen mit herrlichen Ausblicken auf den Golf von Valinco.

 

Grosse Teile des Baracitals waren im Sommer 2009 Opfer eines grossen Waldbrandes. Spuren davon sind heute noch zu erkennen.

Von Propriano aus fährt man erst auf der T40 Richtung Ajaccio und biegt kurz vor Olmeto auf die D257 Richtung Burgo ab. Die Strasse führt hinunter ins Baracital. Nach 6.5 Kilometer biegt man links auf die D557 wiederum Richtung Burgo ab. Man folgt der schmalen D557 und durchquert das nur aus wenigen Häusern und einem Hotel bestehende Burgo.

Baracital

Schliesslich erreicht man den Weiler Martini. Danach steigt die Strasse (nun die D419) steil an und führt über mehrere Kehren hinauf.

Baracital

Rund 3 km nach Martini folgen kurz aufeinander zwei Linkskurven. An beiden hat man die Möglichkeit, sein Auto abzustellen. Wer Lust auf ein kühles Bad im Baraci hat, parkt hier sein Fahrzeug und steigt zum Fluss hinunter. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder steigt man von der oberen Kurve in nordöstlicher Richtung hinunter (5 – 10 min). Diesen Weg nehmen auch die Canyoning-Gruppen. Dort findet man schöne Plätzchen und kleine Badegumpen. Man kann dem Flusslauf nach aufwärts folgen. Auf gar keinen Fall darf man den Canyoning-Gruppen folgen, denn hat man die erste Stufe übersprungen, kann man nicht mehr zurück und ohne Ausrüstung später auch nicht mehr vorwärts!

Die andere Möglichkeit führt zu einer grossen Gumpe, wo Sprünge aus bis zu 7 Metern möglich sind. Dazu folgt man dem Pfad von der ersten Kurve aus in südlicher Richtung. Hat man den Fluss erreicht, folgt man diesem aufwärts bis zum grossen Becken. Einige Male muss man entlang eines am Felsen befestigten Seiles hochsteigen. Diese Tour ist also nichts für kleine Kinder!

Baraci Fluss

Wer so richtig Lust bekommen hat, kann sich für eine Canyoning-Tour anmelden. In Propriano gibt es mehrere Anbieter. Der Baraci ist für Einsteiger ideal und hat auf einer kurzen Strecke viel zu bieten. Nebst kurzen Abseilern gibt es auch abenteuerliche Rutschen, Sprünge und einen kleinen Tunnel. Absolut lohnend.

Die schmale Strasse führt weiter aufwärts, überquert den Baraci, heisst ab nun D19 und erreicht schliesslich den Col de Siu (kein Schild vorhanden). Hoch über dem Baracital fährt man nun südwärts und gelangt zu schönen roten Gebirgszügen. Dort lohnt es sich, das Auto am Rand abzustellen und auf dem Kamm zu spazieren. Hier hat man eine großartige Aussicht über das Tal und über den Golf von Valinco.

Schliesslich geht’s über einige Kehren abwärts und man erreicht Santa Maria-Figaniella, wo eine kleine romanische Kirche aus der Mitte des 12. Jahrhunderts zu sehen ist. Am Ortseingang gabelt sich die Strasse, man wählt hier die rechte und parkt das Fahrzeug in der Kurve. Rund um die Kirche verläuft eine Arkadenreihe mit Skulpturenschmuck. Gesichter, Schlangen und Widderköpfe sind zu erkennen. Der Glockenturm wurde erst im 18. Jahrhundert angebaut.

Santa Maria Figaniella
Santa Maria Figaniella
Santa Maria Figaniella
Santa Maria Figaniella

Knapp 2 km nach Santa Maria erreicht man Fozzano, den ehemaligen Wohnort der Colomba Bartoli, die durch die Novelle von Prosper Merimée grosse Berühmtheit erlangte. Der Dorfkern von Fozzano besteht aus unverputzten, hohen Wohntürmen. Einige verfügen noch heute über eine Pechnase. Colombas Grab im untersten Teil des Dorfes ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Eine kleine Tafel macht hingegen auf ihr Wohnhaus aufmerksam. Heute ist es unbenutzt.

Fozzano Und Santa Maria Figaniella Baracital
Fozzano Und Santa Maria Figaniella Baracital
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano

Weiter geht es bis nach Arbellara. Der Ort wird von einem markanten Wohnturm überragt.

Arbellara

Hier hat man die Wahl. Entweder man folgt der D19 über Viggianello hinunter nach Propriano, oder aber man fährt auf der D119 ins Rizzanèse-Tal. Letztere Variante lohnt sich, da man noch die bekannte genuesische Brücke Spin’a Cavallu besichtigen kann, die den Fluss überspannt. Kurz vor dem Fluss wählt man an der Verzweigung die Strasse Richtung Sartène, überquert den Rizzanèse und biegt danach rechts auf die D69 ab. Die Brücke ist heute von der Strasse aus fast nicht mehr zu sehen, wird sie doch wieder von dichten Bäumen umrahmt. Sie befindet sich rund 3.5 km nach dem Abzweiger.

Danach fährt man weiter bis zur T40 und folgt dieser bis nach Propriano.

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