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Das Baracital

Baracital
Baracital
Baracital
Baraci - oberer Teil
Fozzano
Baracital
Col de Siu
Santa-Maria-Figaniella
Fozzano
Fozzano
Santa-Maria-Figaniella
baden im Baraci
baden im Baraci
Santa-Maria-Figaniella

Die Tour durch das Baracital ist abwechslungsreich und führt durch eine wenig bekannte Region über schmale Strassen mit herrlichen Ausblicken auf den Golf von Valinco. Man kommt nach Fozzano mit seinen trutzigen Wehrtürmen und kann die Rundfahrt mit einem Bad im Baraci-Fluss abrunden. Wer Lust auf Abenteuer hat, bucht eine Canyoning-Tour im Baraci. Im Herbst können Kastanien gesammelt werden.

 

Teile des Baracitals waren im Sommer 2009 Opfer eines grossen Waldbrandes. Spuren davon sind heute noch zu erkennen.

Von Propriano aus fährt man entweder auf der D19 Richtung Viggianello und wählt so den direkten Weg. Von Viggianello geht es weiter nach Arbellara. Zwischen diesen zwei Dörfern hat man bereits einen schönen Ausblick auf den Golf von Valinco.

Viggianello
Viggianello
Baracital

Wer die Tour ein wenig ausweiten und zu Beginn eine der bekanntesten Genueserbrücken Korsikas besichtigen möchte, fährt erst auf der T40 Richtung Bonifacio. 4 km nachdem man den Rizzanese-Fluss überquert hat, biegt man links auf die D268 ab. Diese führt Richtung Sainte-Lucie-de-Tallano und Levie ins Alta-Rocca. Nach 2.5 km erreicht man die Genueserbrücke Spin’a Cavallu.

Genueserbrücke Spin a Cavallu

3 km nach der Genueserbrücke biegt man links auf die D69 und gleich danach nochmals links auf die D119 Richtung Arbellara ab. Hier kommen die oben beschriebene Strecke über Viggianello und diese zusammen. Arbellara wird dominiert von einem viereckigen Wohnturm mit grossen Zinnen und Pechnase. Vor der Kirche Saint-Gavin sprudelt ein Dorfbrunnen.

Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara
Arbellara

Von Arbellara fährt man auf der D19 nach Fozzano (korsisch: Fuzza). Fozzano ist der einstige Wohnort der Colomba Bartoli (geborene Carabelli), die durch die Novelle von Prosper Merimée grosse Berühmtheit erlangte. Der Dorfkern von Fozzano besteht aus unverputzten, hohen Wohntürmen. Einige verfügen noch heute über eine Pechnase. Colombas Grab im untersten Teil des Dorfes ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Eine kleine Tafel macht hingegen auf ihr Wohnhaus im unteren Dorfteil aufmerksam. Heute ist es unbewohnt.

 

Die Familie Carabelli war verfeindet mit der Familie Durazzo, deren Wohnturm im oberen Teil des Dorfes steht.

 

An der D419 (am Ortseingang Richtung Faniella abbiegen) findet man das Atelier Legnu Nustrale. Hier stellt Jeff Nicolier aus dem harten Holz der Bruyère (deutsch: Baumheide, korsisch: A Scopa) Pfeifenköpfe her. Auch Kugelschreiber und weitere Produkte aus heimischen Harthölzern kann man hier kaufen. In der Saison kann man dem Künstler bei der Arbeit zusehen.

Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano und Santa Maria Figaniella Baracital
Fozzano
Fozzano
Tour de la famille Durazzo
Fozzano
Tour de Colomba
Tour de Colomba
Tour de la famille Durazzo
Fozzano
Fozzano
Fozzano
Fozzano

Wenig hinter Fozzano liegt Santa-Maria-Figaniella. Sehr sehenswert ist die romanische Kirche mit ihrem Glockenturm. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Der Turm wurde im 18. Jahrhundert hinzugefügt. Unterhalb des Daches der Kirche verläuft ein Gesimsband mit Skulpturenschmuck. Gesichter, Schlangen und Widderköpfe sind zu erkennen. Die Kirche ist verschlossen und kann nicht besichtigt werden.

Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella
Santa-Maria-Figaniella

Nach Santa-Maria-Figaniella steigt die Strasse stärker an und wird auch kurvenreicher. So erreicht man den Col de Siu (849 m). Vom Pass aus sieht man auf der anderen Seite des Baracitals diverse Autos am Strassenrand stehen. Dort befindet sich der Ausgangspunkt zu den Canyoning-Touren und zu den Badestellen des Baraci. Vom Pass aus kann man ein paar Schritte in Richtung des markanten roten Felsen gehen. So überblickt man das gesamte Baracital.

Col de Siu
Col de Siu
Col de Siu
Col de Siu
Col de Siu
Col de Siu
Col de Siu

Die schmale Strasse führt nun wieder abwärts, vorbei an Kiefern und schönen, rot leuchtenden Felsen. Schliesslich überquert man auf einer kleinen Brücke den Baraci-Fluss, der hier noch ein kleiner Bach ist. Wenig später zweigt rechterhand eine Naturstrasse ab. Diese führt hoch zum Col de Saint-Eustache, welcher das Alta Rocca mit dem Haut-Taravo verbindet. Wer mit einem geländegängigen Fahrzeug unterwegs ist, kann diese Strecke befahren. Alle anderen fahren geradeaus und folgen der asphaltierten Strasse, welche ab hier kurz D419 heisst.

Wer nun Lust auf ein Bad im Baraci hat, ist hier richtig. Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich im kühlen Wasser zu erfrischen. Einige Stellen sind leicht erreichbar, andere etwas schwerer.

 

» Flussbadestellen im Baraci

baden im Baraci
baden im Baraci
baden im Baraci
baden im Baraci
baden im Baraci
baden im Baraci

Der Baraci eignet sich auch hervorragend für eine Canyoning-Tour. Diese eignet sich auch für Kinder und bietet viel Abwechslung. Tolle Sprünge, Rutschen und vieles mehr. Die Tour im Baraci kann hier gebucht werden.

Baraci Canyoning
Baraci Canyoning
Baraci Canyoning
Baraci Canyoning
Baraci Canyoning
Baraci - unteres Becken
Baracital

Schliesslich durchquert man den kleinen Weiler Martini. Ab hier heisst die Strasse D557 und man kommt zum ebenso kleinen Weiler Burgo.

Etwas später erreicht man die D257. Hier hat man die Wahl. Entweder, man biegt lins ab und fährt Richtung Propriano. Hier kommt man an den Thermen von Baraci vorbei. Wer in der kälteren Jahreszeit unterwegs ist, kann hier ein warmes Bad nehmen.

Kurz darauf erreicht man die T40.

Bains de Baracci

Biegt man rechts ab, fährt man hoch nach Olmeto. Das schöne, grosse Dorf an der T40 ist ein Besuch wert! Hier findet man auch das Haus, in welchem Colomba 1861 im Alter von 96 Jahren starb.

 

» mehr über Olmeto

 

Auf der T40 geht es wieder zurück nach Propriano.

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