Korsika Rundreise 2 Wochen / 14 Tage
Wer zwei Wochen Zeit hat, entdeckt auf dieser Rundreise viele Highlights von Korsika. Anders als bei der 1-wöchigen Rundreise wird das Hotel nicht jeden Tag gewechselt. So bleibt mehr Zeit zum Geniessen. Die Rundreise führt zu den schönsten Stränden, aber auch die wilden Berge kommen nicht zu kurz.
Zu einer Rundreise um Korsika kann man entweder mit dem eigenen Auto und der Fähre anreisen, oder aber man fliegt und leiht sich einen Mietwagen.
Etappe | Strecke ohne Ausflüge und Rundfahrten |
Fahrzeit ohne Fotostopps |
Bastia - Centuri | 55 km |
1 h 10 min |
Centuri - St-Florent | 60 km |
1 h 40 min |
St-Florent - St-Florent | 0 km |
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St-Florent - Calvi | 69 km |
1 h 15 min |
Calvi - Calvi | 0 km |
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Calvi - Porto | 80 km |
2 h 20 min |
Porto - Porto | 0 km |
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Porto - Corte | 85 km |
2 h |
Corte - Propriano | 137 km |
2 h 15 min |
Propriano - Propriano | 0 km |
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Propriano - Porto-Vecchio | 89 km |
1 h 10 min |
Porto-Vecchio - Porto-Vecchio | 0 km |
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Porto-Vecchio - Aléria | 72 km |
1 h 50 min |
Aléria - Bastia | 70 km |
1 h 15 min |
Bastia - Bastia | 0 km |
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Total | 717 km |
12 h 15 min |
Tourenbeschreibung Korsika-Rundreise 2 Wochen
1. Etappe: Bastia – Centuri
Nach der Ankunft in Bastia fährt man der Ostküste des Cap Corse entlang nordwärts. Den ersten Stopp legt man in Erbalunga ein. In Pietracorbara findet man einen schönen Sandstrand, ehe man am fotogenen Genueserturm Tour de L’Osse vorbeifährt. In Macinaggio verlässt die Strasse die Küste und überquert die Halbinsel. Wer am Morgen mit der Fähre angekommen ist, hat sicherlich noch Zeit, nach Barcaggio – ganz an der Nordspitze des Cap Corse gelegen – zu fahren. Auch hier gibt es mit dem Strand von Barcaggio einen schönen Sandstrand. Vorgelagert ist die kleine Ile de Giraglia. Wieder auf der D80, steigt man vom Col de la Serra hoch zur restaurierten Windmühle Mattei. Das Panorama ist einmalig! Weiter gehts hinunter nach Centuri-Port, dem malerischsten Fischerdorf Korsikas. Den Sonnenuntergang geniesst man entweder von der Terrasse des Restaurants Le Langoustier oder aber von der Hafenmauer aus.
2. Etappe: Centuri – St-Florent
Von Centuri aus fährt man nach Morsiglia, wo man wieder auf die D80 trifft. Diese ist bis Pino eng und kurvenreich, die Ausblicke tief hinunter zum Meer sind aber herrlich. Kurz vor Pino folgt man der Beschilderung nach Luri bis zum Col de Santa Lucia. Dort führt rechterhand eine schmale Strasse hoch, welcher man bis zu ihrem Ende folgt. Von hier geht es zu Fuss in 20 Minuten hoch zum Senèque-Turm mit grandiosem Panorama. Zurück in Pino gehts weiter südwärts. Ein weiterer Stopp bietet sich in Nonza an. Auch hier wird ein Turm mit toller Aussicht besucht. In Patrimonio, dem bekannten Winzerdorf, wo überall Weinproben gemacht werden können, verlässt man das Cap Corse. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung bis St-Florent.
3. Etappe: Rundfahrt durchs Nebbio
Am Vormittag bietet sich eine Rundfahrt durchs Nebbio über San-Pietro-di-Tenda, Sorio, die bekannte Kirche San Michele de Murato, Oletta zum Col de Teghime an. Von dort führt ein schmales Strässchen hinauf auf die 961 m hohe Serra di Pigno mit ihrem weiten Panorama. Zurück in St-Florent lädt der Roya-Strand zu einem Bad oder aber man fährt mit einem Taxi-Schnellboot zum wunderschönen Loto-Strand und zum Strand von Saleccia.
4. Etappe: St-Florent – Calvi
Durch die Désert des Agriates führt die D81. Von ihr hat man immer wieder schöne Ausblicke auf die Westküste des Cap Corse. Schliesslich gelangt man auf die T30, der man bis Lozari folgt. Dort biegt man auf die RT301 nach Belgodère ab und fährt ab dort auf der D71 nach Speloncato. Beides sind äusserst schöne Dörfer der Balagne. Von Speloncato lohnt sich der Abstecher auf die 1099 m hohe Bocca di a Battaglia. Weiter geht die Rundfahrt durch die östliche Balagne über Feliceto, Cateri, Sant’Antonino, Aregno, Corbara nach Ile-Rousse. Dort spaziert man zum Leuchtturm auf der roten Halbinsel und fährt am späten Nachmittag auf der T30 nach Calvi.
5. Etappe: Durch die westliche Balagne
Wer die Zitadelle von Calvi noch nicht besichtigt hat, sollte dies am Vormittag tun. Danach bietet sich eine Rundfahrt durch die westliche Balagne über Calenzana, Zilia, Montemaggiore, Cateri, Lavatoggio und Lumio an. Von Lumio aus kann eine kleine Wanderung zum verlassenen Dorf Occi unternommen werden. Am späteren Nachmittag sollte man zur Notre-Dame de la Serra fahren und das Panorama über den ganzen Golf von Calvi geniessen.
6. Etappe: Calvi – Porto
Es gibt zwei Möglichkeiten, von Calvi nach Galéria zu fahren. Entweder man wählt die schnelle Variante über die D81 vorbei am Flughafen oder aber man nimmt die kurven- und ausblicksreiche Küstenstrecke D81b. Beide Strassen treffen vor der Brücke über den Fangofluss wieder zusammen. Wer will, macht einen kurzen Abstecher nach Galéria. Auch eine Abkühlung im kristallklaren Fangofluss ist möglich. Am nächsten liegt die Badestelle bei der genuesischen Brücke. Danach fährt man weiter Richtung Porto. Die Strecke ist wunderschön und man geniesst immer wieder schöne Ausblicke hinunter zum Meer. Ab dem Col de la Croix sieht man hinunter zum Golf von Porto, dem schönsten Golf Korsikas. Schliesslich erreicht man Porto.
Sehr lohnenswert ist eine Bootstour im Golf von Porto! Diese führen entweder nach Scandola oder zum Capu Rossu. Es ist auch eine Kombination aus beiden Touren möglich.
7. Etappe: Golf von Porto
Wer gerne badet, findet rund um den Golf von Porto zahlreiche kleine Buchten. Besonders schön sind auf der Nordseite die Strände von Gratelle und Bussaglia und auf der Südseite die kleine Bucht von Ficajola. Auch Porto selbst verfügt über einen grossen Kiesstrand. Wer Sand bevorzugt, fährt nach Piana und von dort zum Strand von Arone. Es bieten sich auch mehrere Wanderungen an. Spektakulär ist jene auf das Capu Rossu oder aber man wandert auf der Nordseite des Golfes auf die Punta Castellucciu. Höhepunkt des Golfes von Porto ist die Calanche kurz vor Piana! Die ohnehin schon roten Felsen leuchten abends noch viel stärker. Eine kurze Wanderung führt vom Tête du Chien zum Château. Richtig romantisch ist ein Sonnenuntergang mit Sicht auf den Herzfelsen!
8. Etappe: Porto – Corte
Man verlässt nun die Westküste und fährt über Evisa hinauf zum Col de Vergio, dem höchsten Strassenpass Korsikas. Die meisten sind hier überrascht, wenn sie die alten Skilifte erblicken (sie sind nicht mehr in Betrieb), die sich etwas unterhalb in östlicher Richtung befinden. Auf dieser Strecke und auch hinter dem Pass sind Schweine auf der Strasse garantiert! Man fährt durch die Niolo-Hochebene und danach durch die enge Schlucht Scala di Santa Regina. In Ponte Castirla fährt man nach Francardo und von dort Richtung Corte. Es ist auch möglich, auf der schmalen D18 nach Corte zu fahren. In der Universitätsstadt Corte, der heimlichen Hauptstadt der Insel, sollte man unbedingt das korsische Museum in der Zitadelle besuchen. Lohnend ist auch der Ausblick vom Belvédère.
Man könnte in Corte gut auch eine zweite Übernachtung einlegen und diese in Propriano einsparen. So könnte man das Restonicatal hinauffahren und die äusserst beliebte Wanderung zum Melo- und Capitellosee unternehmen. In der Restonica kann man wunderbar baden. Wer das macht, muss an der Ostküste eine Etappe einsparen und entweder in Porto-Vecchio nur eine Nacht bleiben oder aber von Porto-Vecchio bis Bastia durchfahren und die Übernachtung in Aléria auslassen.
9. Etappe: Corte – Propriano
Man verlässt Corte südwärts auf der T20 Richtung Ajaccio. Kurz vor Vivario überquert man auf einer neuen Brücke den Vecchio. Nebenan, auf der rechten Seite, erblickt man das von Gustave Eiffel erbaute Eisenbahnviadukt. Schliesslich erreicht man den Vizzavona-Pass, ehe es durch das Gravona-Tal abwärts Richtung Inselhauptstadt geht. Wer sich unterwegs die Beine vertreten will, biegt kurz nach Bocognano auf die D27 ab und besichtigt einen der höchsten Wasserfälle Korsikas, die Cascade du Voile de la Mariée, den Brautschleierwasserfall. Tierliebhabern sei der Besuch des Schildkrötenparks A Cupulatta empfohlen. In Ajaccio wurde Napoleon geboren. Heute ist sein Geburtshaus ein viel besuchtes Museum. Ohnehin ist der Kaiser der Franzosen hier allgegenwärtig. Weiter geht die Fahrt auf der T40 nach Propriano.
10. Etappe: Propriano – Propriano
Die Region um den Golf von Valinco ist reich an prähistorischen Funden. Allen voran ist Filitosa mit den wunderschön ausgearbeiteten Menhirstatuen zu erwähnen. In der Sartenais findet man die grösste Anhäufung an Menhiren des gesamten Mittelmeerraumes. Auch ein prächtiger Dolmen ist zu sehen. Eine schöne Rundfahrt bietet sich an: Von Propriano aus fährt man auf der D121 nach Campomoro und wieder ein Stück zurück nach Belvédère. Weiter gehts via D21 über Grossa auf die D48 und danach Richtung Tizzano. Den Dolmen und zwei Menhiranhäufungen findet man auf dem Plateau de Cauria, die grösste Menhiransammlung (Alignement de Palaggiu) liegt kurz vor Tizzano. Am frühen Abend kann man auf der Place Porta von Sartène einen Apéro nehmen und danach durch die engen Gassen der Altstadt schlendern. Auch das prähistorische Museum lohnt einen Besuch. An der Nordseite des Golfes von Valinco findet man mehrere hübsche Badebuchten.
Als Alternative bietet sich das Baracital an.
11. Etappe: Propriano – Porto-Vecchio
Auf dem Weg nach Sartène lohnt sich ein Abstecher zur Genueserbrücke Spin’à Cavallu. Auf der T40 geht es zügig Richtung Bonifacio. Unterwegs lohnt sich ein Fotostopp auf dem Roccapina-Pass, von wo aus man den steinernen Löwen und den vorgelagerten genuesischen Wachturm hervorragend sieht. In Bonifacio darf man die kleine Bootstour auf keinen Fall auslassen! Der Blick auf die auf dem Kalkfelsen erbaute Altstadt ist sensationell. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt und auch die steile Treppe von Aragon sollte man ebenfalls nicht versäumen. Weiter geht es Richtung Porto-Vecchio. Die schönsten Bademöglichkeiten findet man am Strand von Palombaggia oder Strand von Santa Giulia.
12. Etappe: Porto-Vecchio – Porto-Vecchio
Rund um Porto-Vecchio findet man zahlreiche torreanische Festungen. Am lohnendsten ist jene von Arraggiu. Doch auch Strandliebhaber kommen in dieser Region voll auf ihre Kosten. Nördlich und südlich der Stadt gibt es herrliche, weisse Strände. Ein idealer Tag zum Entspannen!
13. Etappe: Porto-Vecchio – Aléria
Von Porto-Vecchio aus fährt man auf der D368 über Ospedale und den Pass von Illarata zum Bergdorf Zonza. Unterwegs – vor allem vom Ortsausgang von Ospedale aus – hat man eine tolle Aussicht auf den Golf von Porto-Vecchio. Auch die Staumauer des Ospedale-Stausees wird überquert. Kurz nach der Staumauer kann man eine kurze Wanderung zum Wasserfall Piscia di Gallo unternehmen. Dieser ist 60 m hoch und absolut senkrecht! Von Zonza aus führt die D268 zum wunderschönen Bavella-Pass. Hier oben kann man sich prima die Füsse vertreten. Danach führt die Strasse steil bergab in einen Talkessel und schliesslich wieder hoch auf den Col de Larone. Eine Weile später erreicht die Strasse den Fluss Solenzara und folgt diesem bis hinunter an die Küste. Unterwegs laden herrliche Gumpen zu einem Bad im glasklaren Fluss! Auf keinen Fall verpassen. Die schönsten Becken befinden sich beim Gaglioli-Snack oder beim Camping U Rosumarinu. Auf der T10 fährt man bis nach Aléria, wo man am Abend noch die Ausgrabung der römischen Stadt und das dazu gehörende Museum besuchen kann.
14. Etappe: Aléria – Bastia
Die letzte Etappe folgt immer der Nationalstrasse bis Bastia. Sollte das Schiff aber erst abends ablegen, so können zwischendrin mehrere schöne Abstecher gemacht werden. In Aléria kann die römische Ausgrabung und das Museum besucht werden. In Prunete biegt man Richtung Cervione ab und besucht dort das kleine Museum. Die Sicht auf die Ostküstenebene ist wunderbar. Auf der D330, der sogenannten Corniche, fährt man – vorbei an einem schönen Wasserfall – nach San-Nicolao und von dort wieder hinunter auf die T30. Weitere Abstecher führen entweder über die Dörfer der Casinca, um den Etang de Biguglia (pisanische Kathedrale La Canonica und Römerstadt Mariana) oder aber durch die Lancone-Schlucht zur romanischen Kapelle San Michele de Murato. Wer zu früh in Bastia ist, dem sei die Fahrt hoch auf den Col de Teghime und bis hinauf zur Serra di Pigno empfohlen. Das Panorama von diesem fast 1000 m hohen Hausberg von Bastia ist wunderschön!