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Camping Kalliste

Es hat sich auf dem Camping Kalliste durch den Besitzerwechsel vieles zum Positiven gewendet! Der Platz wird von der französischen Firma Homair betrieben.

 

Die Dame am Empfang war sehr freundlich. Sie wandte sich uns sofort zu und bestand auch nicht darauf, auf Französisch mit uns zu sprechen. Im Gegenteil, als sie merkte, dass uns unsere Französischkenntnisse langsam, aber sicher im Stich ließen, sprach sie von sich aus auf Englisch mit uns. Sie zeigte uns die noch verfügbaren Plätze auf einer Graphik des Platzes, erklärte uns die Preise und überließ es danach uns, uns den Platz auszuwählen, auf dem wir stehen wollten.

 

Was den Camping Kalliste selbst betrifft: Der Campingplatz wurde zwischenzeitlich generalüberholt. Es gab ausreichend Verteiler und es bedurfte auch keines Adapters. Die Sanitäranlagen waren die besten, die wir im ganzen Urlaub gesehen haben: Es gab ausschließlich mitteleuropäische Toiletten, die – genau wie die Warmwasser-Duschen – neu und sehr sauber waren. Insgesamt machte der Platz sowie das Personal einen sehr guten und gepflegten Eindruck auf uns.

 

Es gibt auf dem Camping Kalliste einen Laden, in dem es fast alles gibt, was man an Essen und Trinken braucht. Zudem gibt es in St-Florent, in ca. 2 km Entfernung, einen E.Leclerc-Supermarkt.

 

Der Campinglatz ist verhältnismässig teuer, was aber durch die Qualität durchaus vertretbar ist. Wer Wert auf saubere Sanitäranlagen, warme Duschen und eine schöne Lage legt, wird diesen Preis jedoch nicht als überteuert empfinden.

 

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Wer auf diesem Campingplatz ist, kann von dort aus eine schöne Wanderung an der Küste entlang nach Loto/Saleccia unternehmen. Diese dauert (nur hin, nicht zurück) ca. 5 Stunden, ist aber wirklich sehr schön und man spart sich die Kosten fürs Taxiboot. Wer möchte, kann 1. früh loswandern und das Ganze wieder zurücklaufen, 2. mit dem Taxiboot von Loto/Saleccia wieder zurück nach St-Florent fahren oder 3. beim Campingplatz U Paradisu übernachten. Wir selbst haben – unfreiwillig – Option 3 gewählt, nachdem wegen zu starkem Wind kein Taxiboot fuhr und es schon zu spät war, um zurückzulaufen. Das Ganze war wirklich ein Glücksfall, weil wir außer unseren Klamotten und einem Strandtuch nichts dabeihatten. Die Leute am Campingplatz waren jedoch sehr entgegenkommend und haben uns folgendes Angebot gemacht: Wenn wir bei ihnen zu Abend essen, können wir bei ihnen übernachten. Das haben wir dann gemacht und tatsächlich ein bereits aufgebautes Zelt inkl. Luftmatratze/Isomatte gezeigt bekommen, in dem wir schlafen konnten. Zudem hat man uns zwei große, warme Decken gegeben. Möglicherweise war das nur eine Ausnahme, weil wegen des Windes keine Taxiboote mehr fuhren. Wir hatten aber den Eindruck, als würden die das für jeden machen, der das möchte.

 

Bewertung von Tobia Kronenberg

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