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Monte San Petrone

Schwierigkeitsgrad
Dauer Aufstieg 02:50
Dauer Abstieg 02:15
Aufstieg 1050 m
Abstieg 1050 m
Höchster Punkt 1767 m
Ausgedehnter Spaziergang
Leichte Wanderung
Mittelschwere Wanderung
Anspruchsvolle Bergtour
Monte San Petrone
Monte San Petrone
Monte San Petrone
Monte San Petrone
Campodonico
Monte San Petrone
Monte San Petrone
Glück Gehabt!
Monte San Petrone
Monte San Petrone
Kleines Gipfelkreuz
Panoramatafel
Monte San Petrone

Der Monte San Petrone ist der höchste Berg der Castagniccia. Das Panorama, welches man von seinem Gipfel geniesst ist atemberaubend! Man erblickt fast alle Zweitausender Korsikas und sieht hinunter auf die Dörfer der Castagniccia. Die Aussicht reicht bis zum Meer und sogar bis nach Elba, wenn die Sicht richtig klar ist!

Anfahrt

Man fährt auf der D71 durch die Castagniccia. Entweder von Cervione her oder von Ponte-Leccia. 500 m nach oder vor, je nachdem, aus welcher Richtung man kommt, den Ruinen des Klosters von Orezza biegt man auf die D246 Richtung Campodonico. ab. Das Auto parkt man vor dem winzigkleinen Dörfchen. Es ist nicht erlaubt bis ganz zu den insgesamt ca.10 Häusern zu fahren.

Beschreibung der Wanderung auf den Monte San Petrone

Gegenüber der Kirche, beim Brunnen, zweigt rechts ein Weg ab. Ein kleinerer, ganz verwitterter Wegweiser ist mit dem Gipfelziel Le San Petrone beschriftet. Man folgt dem Weg, der an schmucken Steinhäuschen vorbeiführt. Nach nicht einmal 5 min kommt man zu zwei übertrieben riesigen Wandertafeln. Ab hier sind die orangen Markierungen auschlaggebend und auf die kann man sich auf der ganzen Wanderung verlassen.

 

Nach wenigen Minuten kommt man an ein Eisenzaun-Gatter (ähnelt verdächtig einem alten Bettgestell…). Dies lässt sich leicht öffnen und man schliesst es selbstverständlich, nachdem man durchgeschlüpft ist. Der Weg ist 1 – 1.5 m breit und führt stetig empor. Zunächst ist der Untergrund wie eine alte Natursteintreppe, später wird es steiniger. Während des ersten Abschnittes befindet man sich oft im schattigen Buschwerk. Nach ca. 30min beginnt es sich zu lichten. Man wirft mal einen Blick zurück und geniesst die Aussicht auf die hügelige Landschaft der Castagniccia. Linkerhand hört man den Bach Fium’Alto. Teilweise ist der Pfad ebenfalls von einem Bächlein bewässert.

 

Nach insgesamt ca. 5/4 h überquert man schliesslich den Fium’Alto nach links und folgt dem orange markierten Weg vorbei an einer grossen Buche zu einer kleinen Wiesenanhöhe. Nun erblickt man erstmals das Gipfelziel in nördlicher Richtung. Weiter wandert man nun auf offenem Terrain und lässt sich faszinieren von der Aussicht aufs Hochgebirge im Westen (im Frühling noch tief verschneit!). 15 min seit der Bachüberquerung passiert man verfallene Bergeriehütten. 10 min später erreicht man eine herrliche Lichtung. Diese ist eine beliebte Picknick-Stelle, weil nun noch der steile Teil der Wanderung beginnt und hier auch zwei Wege aufeinandertreffen. Wer nämlich lieber hauptsächlich im Schatten durch Buchenwald wandert, sollte die Wanderung auf den Monte San Petrone auf dem Col de Prato starten (Hin- und Rückweg zum Monte San Petrone ca. 4 ¾ h).

 

Ab dieser Lichtung folgt man den orangen Markierungen, teils auch Steinmännchen. Es geht durch Buchenwald, der Weg wird bald sehr steil und schmal und schliesslich windet er sich im Zick-Zack-Kurs dem Gipfel entgegen. Das letzte Stück hat noch ein paar Kletterstellen auf Lager, aber schliesslich ist man oben. Links steht ein grosses Holzkreuz, aber man übersteig noch grössere Felsbrocken und lässt sich beim kleineren Eisenkreuz nieder. Gleich daneben hat es eine runde Tafel, die einen über die geografischen Highlights der sensationellen Aussicht belehrt.

 

Der Rückweg ist derselbe.

 

Variante

Wer den Monte San Petrone etwas leichter besteigen will, wählt als Startpunkt den Col de Prato an der D71. Der Weg von dort ist gut markiert. Man spart etwa 150 Höhenmeter.

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